Ablauf

So läuft die Einführung von Linetrack ab

Die Einführung von Linetrack läuft in drei Phasen: klären, aufsetzen, verankern. Vom Erstgespräch über das Planspiel bis zur Entscheidung, danach PM-Beratung, Systemaufsetzung, Migration der laufenden Projektpläne und Onboarding – und nach dem Go-Live die Begleitung im Betrieb. Jeder Schritt hat ein definiertes Ergebnis, das vor dem nächsten steht.
Abstrakte Darstellung eines mehrstufigen Projektablaufs.

Kurzfassung

Die Einführung von Linetrack läuft in elf Schritten über drei Phasen: Klären vor der Entscheidung (Erstgespräch, Zweitgespräch, Planspiel, Angebot), Aufsetzen bis zum Go-Live (PM-Beratung, Systemaufsetzung, Migration der Bestandspläne, Onboarding) und Etablieren nach dem Go-Live (Begleitung, Schnittstellenentwicklung, Wirkungs-Review). Im Median liegen zwischen Kick-off und dem ersten selbst geplanten Projekt nur 10 Arbeitstage.

Die Schritte

Elf Schritte in drei Phasen

Phase A

Klären — vor der Entscheidung

  1. Erstgespräch

    Vorstellung an echten Situationen statt an einer Feature-Liste, dazu die Analyse des Bestands: welche Listen, Tools und Excel-Dateien heute im Einsatz sind, wer sie pflegt und an welchen Stellen Termine und Kapazitäten getrennt voneinander laufen.

    ErgebnisEhrliche Bestandsaufnahme und ein Bild der Lücken

  2. Zweitgespräch

    Das Zielbild: Projektstruktur, beteiligte Abteilungen, Rollen, Planungstiefe und die Funktionsbausteine, die Sie tatsächlich brauchen.

    ErgebnisAbgestimmtes Zielbild, Scope und Aufwandsrahmen

  3. Planspiel

    Reale Projektsituationen werden mit dem künftigen Anwenderkreis an Beispieldaten durchgespielt: ein Termin verschiebt sich, eine Abteilung ist überlastet, ein Lieferant meldet Verzug. Das Planspiel ist kostenfrei und Teil des Erstkontakts – wer später damit arbeitet, sieht die Planungslogik in Aktion, bevor eine Entscheidung fällt.

    ErgebnisEntscheider und Anwender wissen, worauf sie sich einlassen

  4. Angebot und Entscheidung

    Lizenzumfang und Leistungspakete verbindlich, dazu Zeitplan und benannte Ansprechpartner auf beiden Seiten.

    ErgebnisUnterschrift und Projektstart mit klarem Rahmen

Phase B

Aufsetzen — bis zum Go-Live

  1. PM-Beratung

    Prüfung und Schärfung der Planungsprozesse: Wie tief wird geplant? Wer darf Termine verschieben? Welche Kapazitäten sind verbindlich? Ein System kann keine Frage beantworten, die vorher niemand entschieden hat.

    ErgebnisDefinierte Planungslogik, auf der das System aufsetzt

  2. Systemaufsetzung

    Konfiguration der Umgebung nach der definierten Logik: Projektstrukturen, Abteilungen, Rollen und Rechte, Kalender und Kapazitäten.

    ErgebnisLauffähige Umgebung, die zu Ihren Prozessen passt

  3. Migration der Bestandspläne

    Übernahme der laufenden Projekte aus Excel und MS Project, strukturelle Prüfung und Anpassung an die vereinbarte Planungslogik. Die Fehler, die dabei in den alten Plänen sichtbar werden, sind Teil des Ergebnisses.

    ErgebnisEchter Projektstand im System statt Neuerfassung

  4. Onboarding und Go-Live

    Rollenbezogene Schulung für Projektleitung, Fachabteilung und Geschäftsführung – jede Gruppe lernt, was sie im Alltag braucht. Danach der produktive Start.

    ErgebnisGeschulte Anwender, System im Betrieb

Phase C

Etablieren — nach dem Go-Live

  1. Begleitung der ersten Wochen

    Eine feste Ansprechperson, kurze Regeltermine und Nachjustierung von Struktur und Rechten im laufenden Betrieb. Die Wochen nach dem Go-Live entscheiden, ob die Planung wirklich genutzt wird.

    ErgebnisGeplant wird im System, nicht parallel in Excel

  2. Schnittstellenentwicklung

    Laufende Anbindung an ERP-Systeme, an die Zeiterfassung (AIDA, Finkzeit, OptiTime), Import aus MS Project, Primavera, Excel und SAP sowie eine REST-API. Das kann parallel laufen und ist keine Voraussetzung für den Start.

    ErgebnisDurchgängige Datenbasis ohne Doppelerfassung

  3. Wirkungs-Review

    Nach etwa drei Monaten der Abgleich gegen die Ausgangslage aus Schritt 1: Wie viele Listen sind abgelöst? Wie hat sich die Termintreue entwickelt? Wo wird noch daneben geplant?

    ErgebnisBelegte Wirkung und Grundlage für die nächste Ausbaustufe

Dauer

Wie lange das dauert

Bandbreiten statt Festwerten, weil der Umfang der Planmigration und die Anzahl der beteiligten Bereiche den Ausschlag geben.

Phase A – Klären
1–3 WochenAbhängig davon, wie schnell Termine mit allen Beteiligten zustande kommen.
Phase B – Aufsetzen
2–8 WochenDer Umfang der Planmigration und die Anzahl der Abteilungen bestimmen die Spanne.
Phase C – Etablieren
laufendBegleitung in den ersten Wochen, Wirkungs-Review nach etwa drei Monaten.

Median bis zum ersten eigenen Projekt im System: 10 AT

*Wert aus einer Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen, Stand August 2026.

Kosten

Was das kostet

Die Lizenz beginnt bei 10 € pro Nutzer und Monat. Der effektive Preis richtet sich nach Nutzeranzahl, Rollen und gebuchten Funktionsbausteinen.

Das Planspiel vor der Entscheidung ist kostenfrei. PM-Beratung, Systemaufsetzung, Onboarding und Migration der Bestandspläne sind nicht im Lizenzpreis enthalten; sie sind einzeln verfügbar und werden nach Umfang kalkuliert. Bereits vorhandene Schnittstellen werden angebunden, ohne dass dafür neu entwickelt werden muss – Aufwand entsteht erst, wenn Ihre Daten von den bisherigen Implementierungen abweichen. Welche Schritte sinnvoll sind, ergibt sich aus dem Erstgespräch.

Aufwand

Wer macht was

Die häufigste unausgesprochene Frage vor einer Einführung ist, wie viel Arbeit im eigenen Haus liegen bleibt. Deshalb hier pro Schritt aufgeschlüsselt.
SchrittLinetrackIhr Team
ErstgesprächGesprächsführung und Analyse des BestandsTeilnahme von Projektleitung und Fachbereich, Überblick über die eingesetzten Listen
ZweitgesprächZielbild strukturieren, Scope und AufwandsrahmenEntscheidung über Planungstiefe und beteiligte Bereiche
PlanspielVorbereitung und Moderation an Beispieldaten, kostenfreiTeilnahme des künftigen Anwenderkreises
Angebot und EntscheidungAngebot, Zeitplan, AnsprechpartnerFreigabe und Benennung einer verantwortlichen Person
PM-BeratungPrüfung und Schärfung der PlanungsprozesseAuskunft über die gelebten Abläufe, Entscheidung über Zuständigkeiten
SystemaufsetzungVollständige Konfiguration der UmgebungAbteilungsstruktur, Rollen und Kapazitäten pro Bereich
Migration der BestandspläneImport, strukturelle Prüfung, AnpassungBereitstellung der laufenden Pläne aus Excel und MS Project
Onboarding und Go-LiveRollenbezogene SchulungTeilnahme der Anwender
Begleitung der ersten WochenFeste Ansprechperson, Regeltermine, NachjustierungRückmeldung aus dem laufenden Betrieb
SchnittstellenentwicklungEntwicklung und AnbindungIT-Ansprechpartner für die Anbindung
Wirkungs-ReviewAuswertung gegen die AusgangslageTeilnahme und Einschätzung aus den Bereichen

Erfahrung

Was passiert, wenn Schritte übersprungen werden

Nicht jeder Schritt ist für jedes Unternehmen nötig. Bei diesen drei sind die Folgen des Weglassens aber am deutlichsten.

Ohne PM-Beratung

Ein unklarer Planungsprozess verschwindet nicht dadurch, dass er in ein System wandert – er wird nur sichtbarer. Wenn niemand entschieden hat, wer Termine verschieben darf, entscheidet das anschließend jeder für sich, nur eben dokumentiert.

Ohne Planspiel

Wer die Planungslogik nicht an konkreten Situationen erlebt hat, führt seine eigene Liste weiter, für alle Fälle. Die Excel-Datei bleibt parallel im Einsatz, und damit gibt es weiterhin zwei Wahrheiten.

Ohne Planmigration

Ein System mit Beispieldaten ist eine Demo, kein Arbeitsmittel. Solange die laufenden Projekte nicht drin sind, arbeitet niemand am echten Stand – und die Einführung verschiebt sich stillschweigend auf das nächste Projekt.

Einordnung

Warum das kein ERP-Projekt ist

Ein ERP-System ist auf Controlling und Auftragsabwicklung ausgelegt, nicht auf operative Termin- und Kapazitätsplanung. Sein Projektmodul löst deshalb einen Ausschnitt – und die Feinplanung wandert in der Praxis trotzdem zurück nach Excel.

Die Einführung von Linetrack setzt daneben an, nicht darin. Geplant wird ab der ersten migrierten Projektliste, und zwar ohne dass eine Schnittstelle stehen muss. Die Anbindung an ERP und Zeiterfassung kommt danach und verbessert eine Planung, die zu diesem Zeitpunkt bereits läuft.

Sie müssen sich also nicht zwischen ERP-Projekt und Planungstransparenz entscheiden. Linetrack ersetzt kein ERP-System und will es nicht – es verbindet Projektplanung, Abteilungsplanung, ERP und Zeiterfassung zu einer gemeinsamen Datenbasis.

Projektmanagement-Dashboard mit Gantt-Diagramm, das neben dem ERP-System läuft

FAQ

Häufige Fragen zur Einführung

Noch Fragen zum Ablauf?

Im Erstgespräch klären wir, welche Schritte in Ihrer Situation sinnvoll sind.

Wie lange dauert die Einführung von Linetrack?

Vom Start bis zum ersten eigenen Projekt im System liegt der Median bei 10 Arbeitstagen. Wie lange der vollständige Rollout über alle Abteilungen dauert, hängt von der Anzahl der Bereiche, dem Umfang der Planmigration und davon ab, ob Schnittstellen entwickelt werden.

Sind Beratung und Onboarding im Preis enthalten?

Das Planspiel vor der Entscheidung ist kostenfrei. Die Lizenz beginnt bei 10 € pro Nutzer und Monat; PM-Beratung, Systemaufsetzung, Onboarding und Planmigration sind separat verfügbar und werden projektbezogen kalkuliert. Bestehende Schnittstellen werden angebunden, ohne dass dafür neu entwickelt werden muss.

Müssen wir alle Schritte durchlaufen?

Nein. Erstgespräch, Systemaufsetzung und Onboarding sind die Basis, alles andere richtet sich nach Ausgangslage und Zielbild. Unternehmen mit klar definierten Planungsprozessen brauchen oft keine PM-Beratung; Unternehmen mit vielen laufenden Projekten profitieren stark von der Planmigration.

Können bestehende Projektpläne übernommen werden?

Ja. Pläne aus Excel und MS Project werden importiert, strukturell geprüft und an die vereinbarte Planungslogik angepasst, sodass laufende Projekte nicht neu erfasst werden müssen.

Brauchen wir die Schnittstelle zum ERP zum Start?

Nein. Linetrack läuft ohne Schnittstelle produktiv; die Anbindung an ERP oder Zeiterfassung kann parallel oder später erfolgen und ist keine Voraussetzung für den Go-Live.

Wie viel Aufwand entsteht bei uns im Haus?

Den größten Teil tragen wir. Auf Ihrer Seite braucht es eine verantwortliche Person für Struktur- und Rollenfragen, die Bereitstellung der bestehenden Pläne und die Teilnahme der Anwender an Planspiel und Schulung.

Was passiert, wenn sich im Erstgespräch zeigt, dass Linetrack nicht passt?

Dann sagen wir das. Linetrack ist für plangetriebene Projekte mit vielen Abhängigkeiten gebaut und nicht für reines Aufgaben-Tracking ohne Ressourcenlogik – dafür sind generische Tools besser geeignet.