Vergleich

Linetrack vs.
Microsoft Project

Microsoft Project ist ein ausgereiftes Terminplanungswerkzeug – gebaut für ein Projekt und einen verantwortlichen Planer. Dieser Vergleich zeigt, was MS Project gut kann, wo die Grenze verläuft, sobald mehrere Abteilungen und Projekte auf dieselben Ressourcen zugreifen, und in welchen Fällen MS Project die richtige Wahl bleibt.
Linetrack im Vergleich zu Microsoft Project für die Termin- und Kapazitätsplanung in Industrieprojekten

Kurzfassung

Microsoft Project ist ein Werkzeug für den einzelnen Planer, Linetrack eines für viele Planende. MS Project rechnet ein Projekt tief durch: Anordnungsbeziehungen, kritischer Pfad und automatischer Ressourcenausgleich. Linetrack legt alle Projekte auf eine gemeinsame Datenbasis, in der Fachabteilungen ihren Anteil selbst pflegen, berechnet ebenfalls den kritischen Pfad und vergleicht Basispläne gegen Szenarien – unter dem Balkenplan liegt zusätzlich ein projektübergreifendes Kapazitäts-Histogramm. Die Bruchkante zwischen beiden ist nicht die Rechenlogik, sondern die Zahl der Beteiligten.

StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation
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400+

abgelöste Excel-Listen
und Planungstools

56%

hatten bereits ein PM-System
und haben trotzdem gewechselt

1512+

parallel gesteuerte
Industrieprojekte

10 Tage

Median bis zum ersten
selbst geplanten Projekt

*Alle Kennzahlen auf dieser Seite stammen aus einer Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen, Stand August 2026. Die Ausgangsprobleme wurden mit Mehrfachnennungen erhoben, im Schnitt 3,8 gleichzeitig.

Ausgangslage

Wofür Microsoft Project gebaut wurde

Microsoft Project ist kein Tabellenblatt mit Balken, sondern ein echtes Terminplanungswerkzeug. Es kennt Anordnungsbeziehungen zwischen Vorgängen, ermittelt daraus den kritischen Pfad, beherrscht den Ressourcenausgleich und hält mit Baselines fest, wie ein Plan zu einem früheren Zeitpunkt aussah. Wer ein einzelnes Vorhaben tief durchplanen und die Terminfolgen einer Verzögerung sauber nachweisen muss, ist damit gut bedient.

Die Produktfamilie ist dabei differenzierter, als der gemeinsame Name vermuten lässt: MS Project Desktop ist die klassische Anwendung für den einzelnen Planer. Project Online und Project Server ergänzen eine Cloud- beziehungsweise Server-Ebene für den Mehrprojektbetrieb, inklusive unternehmensweitem Ressourcenpool und Portfoliosichten. Project for the web ist die leichtgewichtige Variante für einfache Aufgabenlisten. Welche Systemkategorien es daneben gibt, ordnet der Software-Vergleich ein; die Mechanik des Balkenplans selbst beschreibt die Seite Gantt-Planung.

Bruchkante

Wo der Einzelplaner an seine Grenze kommt

Die Grenze von MS Project liegt nicht in der Rechenlogik. Sie liegt darin, wie viele Menschen gleichzeitig an einem Plan arbeiten dürfen und wie viele Projekte sich dieselben Abteilungen teilen. In den ausgewerteten Linetrack-Implementierungen wurden über 400 Planungswerkzeuge abgelöst, darunter MS-Project-Pläne. 56 % der Kunden hatten bereits ein PM-System im Einsatz und haben trotzdem gewechselt.

  1. Ein Plan hat genau einen Autor. MS Project Desktop ist als Werkzeug für den Planer konzipiert. Fachabteilungen arbeiten nicht in der Datei, sie melden zu – per Zuruf, E-Mail oder Besprechungsnotiz. Die Projektleitung überträgt diese Stände von Hand in den Plan.
  2. Aktualität wird zur Bringschuld der Projektleitung. Weil jede Zuarbeit abgetippt werden muss, ist der Plan immer so aktuell wie der letzte Übertragungsvorgang. 59 % der Kunden nannten manuelle Statusabfragen als eines ihrer Ausgangsprobleme.
  3. Die Kapazitätsfrage stellt sich auf Abteilungsebene. MS Project rechnet mit benannten Ressourcen und deren Kalendern innerhalb des geöffneten Plans. Die Frage im Industrieprojekt lautet aber: Ist die Konstruktion im März über alle laufenden Projekte hinweg überbucht? In einer einzelnen Datei ist sie nicht beantwortbar.
  4. Der Mehrprojektbetrieb hängt an einer zusätzlichen Ebene. Project Online und Project Server lösen genau das – mit unternehmensweitem Ressourcenpool und Portfoliosichten. Diese Fähigkeit hängt allerdings an einer zusätzlichen Cloud- beziehungsweise Server-Ebene mit eigenem Lizenz-, Einführungs- und Administrationsaufwand. Und auch dort planen die Fachabteilungen selten selbst; sie liefern weiterhin zu.
  5. Lieferanten stehen außerhalb des Plans. Zukaufteile, Fremdmontage und externe Elektroplanung erscheinen als Vorgänge im Balkenplan, aber die Beteiligten selbst arbeiten nicht darin. Ihr Stand kommt per Mail und wird nachgetragen – mit demselben Verzug wie jede andere Zuarbeit.

Keiner dieser Punkte ist ein Fehler von Microsoft Project. Sie sind die Konsequenz aus dem Zuschnitt: ein Plan, ein Verantwortlicher. Sobald zwanzig Projekte auf dieselben Konstrukteure, Elektroplaner und Monteure zugreifen, verschiebt sich die Aufgabe von der Terminrechnung zur Koordination – und damit zum Multiprojektmanagement.

Im Vergleich

Microsoft Project
gegen Linetrack

Die Gegenüberstellung vergleicht keine Funktionslisten, sondern den Zuschnitt: wofür das jeweilige Werkzeug gebaut ist. Sieben Punkte, an denen sich dieser Unterschied im Alltag bemerkbar macht.

AspektMicrosoft Project
PlanungsobjektEin Projektplan als Datei mit genau einem EigentümerProjekt in einer gemeinsamen Datenbasis, der Balkenplan ist die Sicht darauf
Wer plant mitEin verantwortlicher Planer, Fachabteilungen liefern zuRollen und Rechte je Verantwortungsbereich, Fachabteilungen pflegen ihren Anteil selbst
TerminlogikAnordnungsbeziehungen, kritischer Pfad, automatischer Ressourcenausgleich, BaselinesAnordnungsbeziehungen mit kritischem Pfad, Verschiebungen wirken durch die Kette
Kapazität über Projekte hinwegÜber den unternehmensweiten Ressourcenpool von Project Online oder Project Server – eine zusätzliche SystemebeneKapazitäts-Histogramm direkt unter dem Balkenplan, projektübergreifend ohne zweite Ebene
Szenarien vor der EntscheidungAlternativen als Kopie des Plans oder als weitere BaselineSzenarien im selben System simulieren; umgeplant wird nicht automatisch, entschieden wird von Menschen
Rückmeldung aus der FlächeStatusmeldung, die in den Plan übertragen wirdTask-Tracking direkt am Vorgang, über Desktop und mobile App
Lieferanten im TerminplanAls Vorgänge abgebildet; eigener Zugang nur über zusätzliche LizenzenEigene Akteure im Terminplan, Kollaborationslizenz kostenfrei

Zwei Einordnungen dazu. Erstens: In der Zeile Terminlogik ist Microsoft Project voraus – nicht bei kritischem Pfad oder Basisplänen, die auch Linetrack bietet, sondern beim automatischen Ressourcenausgleich. Zweitens: Die übrigen Zeilen sind keine Funktionslücke des einen oder des anderen, sondern eine Frage des Zuschnitts – Einzelplanung gegen kollaborative Planung. Was daraus im Verlauf wird, zeigt der Soll-Ist-Vergleich.

Sicherheit & Vertrauen

Ihre Daten. Sicher in Deutschland.

Linetrack läuft vollständig in der EU – gehostet bei einem ISO-zertifizierten Partner, durchgängig verschlüsselt und regelmäßig gesichert.

Made in the EU

DSGVO-konform

Gehostet in Deutschland

Anwendung, Datenbank und Backups laufen ausschließlich bei Hetzner im Rechenzentrum Falkenstein.

Vollständig DSGVO-konform

Ihre Daten werden ausschließlich in der EU verarbeitet und gespeichert.

ISO/IEC 27001:2022-zertifiziertes Rechenzentrum

Unser Hosting-Partner betreibt das Rechenzentrum nach dem international anerkannten Sicherheitsstandard ISO/IEC 27001.

Verschlüsselt in Transit und im Ruhezustand

Datenübertragung über TLS 1.2/1.3, Speicherung mit AES-256-Verschlüsselung.

Mehrstufige Backups

Stündliche, tägliche und monatliche Backups mit einer Wiederherstellungszeit von in der Regel unter einer Stunde.

Ehrliche Abgrenzung

Wann Microsoft Project die richtige Wahl bleibt

Es gibt Situationen, in denen ein Wechsel keinen Gewinn bringt. Vier davon sind so eindeutig, dass sie auf diese Seite gehören:

  1. Ein Projekt, ein Planer. Wird genau ein Vorhaben tief durchgeplant und ist eine Person dafür verantwortlich, spielt MS Project seine Stärke aus. Der Koordinationsaufwand, den eine gemeinsame Datenbasis auflöst, entsteht in diesem Fall gar nicht erst.
  2. Automatischer Ressourcenausgleich und formaler Verzugsnachweis. Wo Terminverzüge formal für Nachträge und Claims nachgewiesen werden müssen, ist die ausgereifte Netzplananalytik und der automatische Ressourcenausgleich von MS Project das passendere Werkzeug. Diesen Anspruch bedient Linetrack nicht.
  3. Eine eingespielte Microsoft-Enterprise-Landschaft. Wird Project Online bereits betrieben, administriert und von den Projektleitern beherrscht, ist die Enterprise-Ebene vorhanden und bezahlt. Ein Wechsel muss dann mehr leisten, als die Frage nach der Abteilungsauslastung zu beantworten.
  4. MS-Project-Dateien als Liefergegenstand. Manche Auftraggeber verlangen Terminpläne ausdrücklich im MS-Project-Format, inklusive vorgegebener Struktur und Vorgangsnummern. Wo das vertraglich festgeschrieben ist, bleibt MS Project Teil des Prozesses – unabhängig davon, womit intern geplant wird.
Projektstrukturplan in Linetrack mit Arbeitspaketen, Vorgängen und verantwortlichen Abteilungen

Der Fall, in dem Linetrack den Unterschied macht, ist ein anderer: viele parallele Projekte, mehrere Fachabteilungen mit geteilten Ressourcen und externe Beteiligte, die selbst zurückmelden sollen. Wie sich das im Maschinen- und Anlagenbau darstellt, beschreibt die Branchenseite. Beides schließt sich nicht aus – einzelne Pläne dürfen weiterhin in MS Project entstehen und werden für die übergreifende Sicht importiert.

Umstieg

Wie der Umstieg von MS Project abläuft

Der häufigste Einwand gegen einen Wechsel ist die Altplanung: Jahre an Terminplänen liegen in MS Project, und niemand will sie neu erfassen. Genau dafür ist der Import fertige Standardfunktion – Vorgänge, Dauern und Abhängigkeiten aus bestehenden Terminplänen werden direkt eingelesen, statt abgetippt zu werden.

Dieser Import ist Teil des Produkts, es entsteht kein Extra-Aufwand für eine Schnittstellenentwicklung. Dasselbe gilt für Primavera, Excel und SAP. Welche Systeme darüber hinaus angebunden sind und wo ein laufender Abgleich sinnvoller ist als eine einmalige Übernahme, steht auf der Seite Schnittstellen und Integrationen.

Termin- und Ressourcenplanung in Linetrack nach der Übernahme bestehender MS-Project-Terminpläne

Nach der Datenübernahme beginnt der eigentliche Unterschied: Die Fachabteilungen erhalten Zugriff auf ihren Verantwortungsbereich und pflegen ihn selbst, statt der Projektleitung zuzuarbeiten. Im Median vergehen zwischen Kick-off und dem ersten selbst geplanten Projekt zehn Arbeitstage – unabhängig von der Unternehmensgröße. Den Ablauf in Phasen beschreibt die Seite Einführung.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Noch Fragen?

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Was ist der Unterschied zwischen Linetrack und Microsoft Project?

MS Project plant ein Projekt aus Sicht eines verantwortlichen Planers: Anordnungsbeziehungen, kritischer Pfad, automatischer Ressourcenausgleich und Baselines innerhalb eines Plans. Linetrack plant mehrere Projekte aus Sicht eines Unternehmens: Alle Projekte liegen auf einer gemeinsamen Datenbasis, Fachabteilungen pflegen ihren Anteil selbst, kritischer Pfad und Basispläne stehen ebenfalls zur Verfügung, und das Kapazitäts-Histogramm unter dem Balkenplan zeigt die Auslastung projektübergreifend. Den Rahmen dazu beschreibt die Seite Multiprojektmanagement.

Kann Microsoft Project mehrere Projekte und Ressourcen gemeinsam planen?

Ja – aber nicht mit der Desktop-Anwendung allein. Project Online und Project Server bringen einen unternehmensweiten Ressourcenpool und Portfoliosichten mit und decken den Mehrprojektbetrieb ab. Diese Fähigkeit hängt jedoch an einer zusätzlichen Cloud- oder Server-Ebene mit eigenem Lizenz-, Einführungs- und Administrationsaufwand. Und sie wirkt nur, wenn tatsächlich alle Pläne dort gepflegt werden und alle Ressourcen aus demselben Pool stammen.

Rechnet Linetrack den kritischen Pfad?

Ja. Linetrack berechnet den kritischen Pfad aus den Anordnungsbeziehungen und hebt ihn im Balkenplan hervor; die Markierung lässt sich ein- und ausblenden. Verschiebt sich ein Vorgang, wirkt die Verschiebung durch die Kette der verknüpften Nachfolger, und die Konsequenz ist sofort im Balkenplan und im Kapazitäts-Histogramm sichtbar. Was Microsoft Project darüber hinaus bietet, ist der automatische Ressourcenausgleich. Wie der Balkenplan in Linetrack aufgebaut ist, zeigt die Seite Gantt-Planung.

Lassen sich bestehende MS-Project-Pläne nach Linetrack übernehmen?

Ja. Der Import aus MS Project ist fertige Standardfunktion und Teil des Produkts: Vorgänge, Dauern und Abhängigkeiten aus bestehenden Terminplänen werden eingelesen, ohne dass die Altplanung neu erfasst werden muss. Ein zusätzlicher Entwicklungsaufwand entsteht dafür nicht. Dieselbe Datenübernahme gibt es für Primavera, Excel und SAP.

Wie lange dauert die Umstellung von MS Project auf Linetrack?

Im Median vergehen zwischen Kick-off und dem ersten selbst geplanten Projekt zehn Arbeitstage – unabhängig von der Unternehmensgröße. Die Altpläne werden importiert, anschließend bekommen die Fachabteilungen Zugriff auf ihren Verantwortungsbereich. Der Aufwand liegt weniger in der Software als in der Umstellung der Arbeitsweise: von Zuarbeit an eine Person zu eigener Pflege im gemeinsamen Plan.

Was kostet Linetrack im Vergleich zu Microsoft Project?

Zu den Lizenzmodellen von Microsoft äußert sich Linetrack nicht – sie unterscheiden sich je nach Produkt und Vertrag. Für Linetrack gilt: ab 10 € pro Nutzer und Monat, modular nach Nutzeranzahl, Rollen und gebuchten Funktionsbausteinen. Lieferanten erhalten eine kostenfreie Kollaborationslizenz, und ein Planspiel vor der Entscheidung ist kostenfrei. Eine belastbare Zahl für Ihren Zuschnitt entsteht im Erstgespräch.