Kategorieübersicht

Projektmanagement-Software:
welche Kategorie zum Projektgeschäft passt

Der Markt ist in fünf Kategorien geteilt, und jede ist für einen anderen Zuschnitt gebaut. Diese Seite ordnet die Kategorien ein, statt Anbieter aufzuzählen – und benennt, wofür Linetrack gebaut ist und wofür nicht.
Linetrack Projektmanagement-Software für projektgetriebene Industrieunternehmen

Kurzfassung

Projektmanagement-Software hält Termine, Aufgaben, Ressourcen und Fortschritt eines Projekts in einem System statt in verteilten Dateien. Der Markt teilt sich in fünf Kategorien: ERP-Projektmodule, agile PM-Tools, klassische Projektplanungs-Software, Excel und Eigenbau-Lösungen sowie APS- und Feinplanungssysteme. Welche passt, entscheiden zwei Fragen: Wie viele Projekte laufen parallel, und wie viele Bereiche planen mit? Linetrack aus Stuttgart verbindet Projekt- und Abteilungsplanung in einem System – gebaut für projektgetriebene Industrieunternehmen.

StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation
StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation

91 %

nannten Excel- und
Tool-Chaos als Ausgangsproblem

400+

abgelöste Excel-Listen
und Planungstools

270+

parallel laufende Projekte
beim größten Kunden

30+

Abteilungen planen mit
bei den größten Kunden

*Alle Kennzahlen auf dieser Seite stammen aus einer Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen, Stand August 2026.

Definition

Was Projektmanagement-Software ist – und wo die Grenze zum Multiprojektmanagement verläuft

Projektmanagement-Software führt Termine, Aufgaben, Ressourcen und den Fortschritt eines Projekts in einem System zusammen, statt sie über Dateien, Postfächer und Besprechungen zu verteilen. Vier Aufgabenfelder deckt jede Software dieser Gattung in irgendeiner Form ab:

  1. Termine: Vorgänge, Meilensteine und Abhängigkeiten in einer Reihenfolge, aus der sich ein Endtermin ergibt – klassisch als Balkenplan dargestellt.
  2. Aufgaben: Wer macht was bis wann. Zuständigkeit, Rückmeldung und Status auf der Ebene des einzelnen Vorgangs.
  3. Ressourcen: Welche Personen, Abteilungen und Maschinen ein Vorgang braucht – und ob sie im geplanten Zeitraum überhaupt verfügbar sind.
  4. Fortschritt: Der laufende Abgleich zwischen dem, was geplant war, und dem, was tatsächlich passiert ist.

Die Grenze zum Multiprojektmanagement verläuft nicht am Funktionsumfang, sondern an der Zahl der Projekte. Ein Werkzeug für ein einzelnes Projekt kann alle vier Felder sauber abdecken und trotzdem nicht beantworten, welches von zwölf Projekten Vorrang hat, wenn dieselbe Abteilung in dreien davon gebraucht wird. Diese Frage beantwortet erst kollaboratives Multiprojektmanagement – dieselbe Gattung, eine Ebene darüber.

Einordnung

Fünf Werkzeugkategorien, zwei Fragen

Anbieterlisten helfen bei der Auswahl wenig, solange die Kategorie offen ist – sie legt fest, welchen Zuschnitt ein System überhaupt bedienen kann. Zur Einordnung genügen zwei Fragen, und beide lassen sich ohne Anbietergespräch beantworten: Wie viele Projekte laufen gleichzeitig, und wie viele Bereiche müssen an derselben Planung mitarbeiten?

Die fünf Werkzeugkategorien – und das Feld darüber

Zwei Achsen, bewusst ohne Skala: Die Position beschreibt, für welchen Zuschnitt eine Kategorie gebaut wurde – nicht ihre Qualität.

  1. Klassische Projektplanungs-SoftwareDer Plan lebt auf dem Rechner des Projektleiters.Klassische Projektplanungs-Software wie MS Project: eine Person plant, ein Projekt je Plan – der Plan lebt auf dem Rechner des Projektleiters, ohne Verbindung zur Abteilungsplanung.
  2. Excel und Eigenbau-Lösungenüber 400 abgelöste PlanungswerkzeugeExcel und Eigenbau-Lösungen: eine Person je Datei, einige Projekte parallel – der Großteil der über 400 von Linetrack abgelösten Planungswerkzeuge waren Excel-Lösungen.
  3. Agile PM-ToolsEin Team, kein zugesagter Liefertermin.Agile PM-Tools: ein Team plant gemeinsam, meist an einem Vorhaben – ohne zugesagten Liefertermin und ohne Kapazitätsplanung über parallele Projekte hinweg.
  4. APS- und FeinplanungssystemeFeinplanung einer Abteilung, aus dem ERP gespeist.APS- und Feinplanungssysteme: eine Abteilung plant ihre Ressourcen im Detail über einige parallele Aufträge – gebaut für die Fertigung, nicht für langlaufende Projekte.
  5. ERP-ProjektmoduleKalkulation und Controlling, kaum Terminplanung.ERP-Projektmodule: das Controlling sieht alle Aufträge, aber das Modul ist auf Kalkulation und Kosten ausgelegt – die Terminplanung wandert in der Praxis zurück nach Excel.
  6. Kollaborative Projekt- und AbteilungsplanungLinetrackbis über 270 parallele Projekte pro KundeKollaborative Projekt- und Abteilungsplanung: alle Bereiche und Lieferanten planen im selben System über das gesamte Portfolio – in der Praxis von 5 bis über 270 parallel laufenden Projekten pro Kunde. Das ist die Kategorie, in der Linetrack liegt.

In der oberen Reihe steht nur das Feld, in dem alle Bereiche und Lieferanten an derselben Planung arbeiten. Der Großteil der über 400 von Linetrack abgelösten Planungswerkzeuge waren Excel-Lösungen.

Keine der fünf Kategorien erreicht die obere Reihe: Sie sind für einen Plan gebaut, der einer Person, einem Team oder einer einzelnen Abteilung gehört. Nach oben rechts – viele Projekte, viele mitplanende Bereiche – wird das Angebot dünn. Stärken und Grenzen jeder einzelnen Kategorie stehen in der Multiprojektmanagement-Software im Vergleich, die daraus folgenden Anforderungen an Multiprojektmanagement-Software auf der zugehörigen Cluster-Seite. Wie sich dieselbe Einordnung in einer Branche mit langen Engineering-Laufzeiten liest, zeigt die Projektmanagement-Software für den Maschinen- und Anlagenbau.

Eignung

Wofür Linetrack gebaut ist – und wofür ausdrücklich nicht

Linetrack besetzt die obere rechte Ecke der Matrix: viele parallele Projekte, viele mitplanende Bereiche. Vier Merkmale beschreiben den Fall, für den die Plattform gebaut wurde.

Mehrere Projekte laufen parallel und teilen sich dieselben Abteilungen.

Mehrere Bereiche planen mit, statt einer Projektleitung zuzuarbeiten.

Lieferanten und externe Gewerke stehen als Vorgänge im Terminplan.

ERP und Zeiterfassung sind angebunden, statt eine weitere Insel zu bilden.

Den größten Unterschied macht das typischerweise zwischen 20 und 300 Mitarbeitern und bis zu über 30 Abteilungen, ohne dass das eine harte Obergrenze wäre – in der Praxis reicht die Spanne von 5 bis über 270 parallel laufenden Projekten pro Kunde. Produktiv im Einsatz ist Linetrack unter anderem bei Stadler Rail, Schnaithmann, der STOLL Gruppe und InVENTer aus der Gebäude- und Energietechnik. Wie sich das im Mittelstand zuschneidet, steht in der Projektplanung für den industriellen Mittelstand; wie Termine und Kapazitäten dabei zusammenhängen, in der Termin- und Kapazitätsplanung in einem System.

Termin- und Kapazitätsplanung über mehrere parallele Industrieprojekte in Linetrack

Grenzen

Zwei Fälle, in denen eine andere Kategorie besser passt

Kein System ist für alles richtig, auch Linetrack nicht. In diesen zwei Fällen führt eine andere Kategorie schneller zum Ziel:

  1. Reine Serienfertigung ohne Projektcharakter. Dafür ist die Feinplanung aus dem ERP heraus das passende Werkzeug.
  2. Einfache Aufgabenverwaltung. Wer nur Aufgaben verteilen will, braucht keine verbundene Termin- und Kapazitätsplanung.
Projektstrukturplan als Beispiel für plangetriebene Projekte statt einfacher Aufgabenlisten

Weiterlesen

Die passende Vertiefung

Vier Seiten führen von der Einordnung in die Tiefe – nach Branche, nach Anforderung, nach Kategorie und nach konkretem Werkzeug.

Branche

Lange Engineering-Laufzeiten, Zulieferteile auf dem kritischen Pfad, geteilte Konstrukteure und Monteure: dieselbe Einordnung, zugeschnitten auf den Maschinen- und Anlagenbau.

Projektmanagement-Software für den Maschinen- und Anlagenbau
Anforderungen

Was ein System können muss, wenn mehrere Projekte und mehrere Abteilungen an derselben Planung hängen – und warum der Prozess vor dem Werkzeug kommt.

Anforderungen an Multiprojektmanagement-Software
Kategorien

Die fünf Kategorien ausführlich: was jede kann, wo sie an ihre Grenzen stößt und wann welche die richtige Wahl ist.

Multiprojektmanagement-Software im Vergleich
Werkzeuge

Statt Kategorien einzelne Produkte: Excel, MS Project und Primavera im direkten Vergleich, jeweils mit dem, was bleibt und was sich ändert.

Linetrack im direkten Vergleich mit Ihrem heutigen Planungswerkzeug

FAQ

Häufig gestellte Fragen

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Was ist Projektmanagement-Software?

Projektmanagement-Software führt Termine, Aufgaben, Ressourcen und den Fortschritt eines Projekts in einem System zusammen, statt sie über Dateien, Postfächer und Besprechungen zu verteilen. Sie beantwortet vier Fragen: Was passiert wann, wer ist zuständig, wer wird dafür gebraucht und wie weit ist es. Wie tief eine Software jedes dieser Felder abdeckt, hängt an ihrer Kategorie.

Woran erkennt man, welche Kategorie zum eigenen Projektgeschäft passt?

An zwei Fragen. Erstens: Wie viele Projekte laufen gleichzeitig – eines, einige oder ein ganzes Portfolio? Zweitens: Wie viele Bereiche müssen an derselben Planung mitarbeiten – eine Person, ein Team oder alle Abteilungen samt Lieferanten? Je weiter die Antworten nach oben und nach rechts reichen, desto weniger Kategorien bleiben übrig. Für ein Projekt mit einer verantwortlichen Person genügt ein klassischer Terminplan; sobald mehrere Abteilungen dieselben Ressourcen teilen, reicht keine der vier verbreiteten Kategorien mehr allein.

Reicht eine Kategorie, oder laufen in der Praxis mehrere Systeme nebeneinander?

In den meisten Industrieunternehmen laufen mehrere gleichzeitig: das ERP für die Kalkulation, ein Gantt-Planer für die Termine, Excel für alles dazwischen. Von über 400 Planungswerkzeugen, die Linetrack bei seinen Kunden abgelöst hat, war der Großteil Excel-Lösungen. Nicht das einzelne Werkzeug ist dabei meist das Problem, sondern die fehlende Verbindung zwischen ihnen – 91 % der Kunden nannten Excel- und Tool-Chaos als Ausgangsproblem.

Muss Excel abgeschafft werden, wenn eine Projektmanagement-Software eingeführt wird?

Nein. Excel bleibt für Auswertungen, Kalkulationen und Einzelaufstellungen sinnvoll – problematisch wird es erst als gemeinsame Planungsgrundlage, weil jede Datei einer Person gehört und nur so aktuell ist wie ihre letzte manuelle Pflege. Bestehende Excel-Planungen werden bei der Umstellung eingelesen statt neu erfasst, ebenso Terminpläne aus MS Project und Primavera.

Für welche Unternehmen ist Linetrack gebaut – und für welche nicht?

Gebaut für projektgetriebene Industrieunternehmen, die mehrere Projekte parallel mit geteilten Ressourcen steuern und in denen mehrere Bereiche mitplanen. Den größten Unterschied macht das typischerweise zwischen 20 und 300 Mitarbeitern und bis zu über 30 Abteilungen, ohne dass das eine harte Obergrenze wäre. Nicht gebaut ist Linetrack für reine Serienfertigung ohne Projektcharakter und für einfache Aufgabenverwaltung. Zur Systemlandschaft gehören Schnittstellen zu ERP und Zeiterfassung.

Wer im Unternehmen sollte bei der Auswahl mitreden?

Alle Bereiche, die später in der Software planen sollen. Die zweite Einordnungsfrage – wie viele Bereiche planen mit – entscheidet über die Kategorie, und sie lässt sich nicht von der Projektleitung allein beantworten. Wenn Konstruktion, Fertigung, Montage und Einkauf ihre Kapazitäten selbst pflegen sollen, muss die Software für sie bedienbar sein und nicht nur für ein Planungsbüro.