Einordnung
Lieferantenmanagement
im Projekt

Kurzfassung
Lieferantenmanagement umfasst alle Aufgaben rund um Auswahl, Vertrag, Bestellung, Bewertung, Risiko und Terminkoordination von Lieferanten. Die ersten fünf Felder gehören in SRM- und Einkaufssysteme. Linetrack deckt ausschließlich das sechste ab: die Termin- und Leistungskoordination externer Partner im laufenden Projekt – Fremdvergaben, Onboarding und Statusrückmeldung in derselben Projektplanung wie die eigenen Abteilungen.
Definition
Was gehört alles zum Lieferantenmanagement?
Zum Lieferantenmanagement gehören sechs Aufgabenfelder: Lieferantenauswahl und -qualifizierung, Verträge und Konditionen, Bestellabwicklung, Lieferantenbewertung, Risiko- und Compliance-Management sowie die Termin- und Leistungskoordination im laufenden Projekt. Die ersten fünf sind Einkaufs- und SRM-Aufgaben mit eigenen Systemen. Das sechste Feld entsteht erst im Projekt – und wird dort meist per E-Mail und Telefon organisiert.
Linetrack deckt Punkt 6 ab – und nur Punkt 6. Die Punkte 1 bis 5 sind SRM- und Procurement-Aufgaben; dafür gibt es etablierte Systeme, und Linetrack ist keines davon. Linetrack beantwortet die Frage, die erst nach der Vergabe entsteht: Hält der Termin, den dieser Lieferant für dieses Projekt zugesagt hat – und merken wir es rechtzeitig, wenn nicht? Wie das operativ abläuft, beschreibt der Anwendungsfall Lieferanteneinbindung; die Funktionen dahinter stehen auf der Produktseite Lieferantenzugang.
Abgrenzung
Was ein SRM-System leistet – und was Linetrack
Für Lieferantenauswahl, Bewertung, Risikomanagement und Einkaufsprozesse existiert ein eigener, gut besetzter Markt: SupplyOn, JAGGAER, Onventis und Simmeth sind im deutschsprachigen Raum etabliert und bilden diese Prozesse ungleich tiefer ab, als eine Projektsoftware es je tun würde. Linetrack konkurriert nicht mit ihnen und ersetzt sie nicht. Linetrack beantwortet eine andere Frage: nicht „mit welchem Lieferanten arbeiten wir?“, sondern „hält der Termin, den dieser Lieferant für dieses Projekt zugesagt hat?“.
Die Trennlinie ist keine Marketingfrage, sondern eine Datenfrage: Ein SRM-System kennt Lieferanten und Bestellungen, aber nicht den Terminplan, in dem die Fremdvergabe hängt. Eine Projektsoftware kennt den Terminplan, aber nicht die Vergabeentscheidung. Deshalb bleibt Punkt 6 in vielen Unternehmen zwischen beiden Systemen liegen und wird per E-Mail und Telefon abgefragt. Wie teuer dieses Zwischenfeld ist, zeigt schon die interne Sicht: In 59 % der produktiven Linetrack-Implementierungen gehörten „manuelle Statusabfragen“ zu den Ausgangs-Pains (Mehrfachnennungen möglich). Über die Unternehmensgrenze hinweg wird derselbe Mechanismus nur langsamer, weil der Lieferant keinen Zugriff auf den Plan hat, dessen Termin er halten soll. Bei Linetrack läuft die Fremdvergabe deshalb über dieselbe Planung wie die interne Kapazität, die im Multiprojektmanagement ohnehin über alle Projekte geführt wird – im Maschinen- und Anlagenbau ist das der Regelfall, weil Fremdvergaben dort unmittelbar an Montage- und Inbetriebnahmeterminen hängen.
*Werte aus einer Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen, Stand August 2026. Mehrfachnennungen möglich.
Verteiler
Wohin Ihre Frage gehört
Wenn Sie ein System suchen, das Lieferanten auswählt, bewertet und Bestellungen abwickelt, ist diese Seite eine Sackgasse – dann brauchen Sie ein SRM- oder Einkaufssystem, kein Projektwerkzeug. Lautet Ihre Frage dagegen, wie ein extern vergebener Schaltschrankbau, eine Fremdmontage oder eine zugekaufte Steuerung terminlich in Ihrem Projekt hängt, sind Sie richtig: Der Anwendungsfall Lieferanteneinbindung beschreibt, wie Fremdvergaben als Teilprojekte im Terminplan entstehen und von den Lieferanten selbst zurückgemeldet werden.
Die Funktionsebene dazu – Onboarding per automatischer Einladung, kostenfreie Kollaborationslizenz für den Lieferanten, separater compliance-gerechter Projektbereich – steht auf der Produktseite Lieferantenzugang. Wer Fremdvergaben nicht von Hand anlegen möchte, findet unter Integrationen, wie sie aus dem ERP automatisch als Teilprojekte im Plan entstehen. Alles andere – Auswahl, Vertrag, Bestellung, Bewertung, Risiko – bleibt dort, wo es hingehört: im Einkauf.

Weiterlesen
Zwei Seiten, die konkret weiterhelfen
Diese Seite ordnet ein und rankt bewusst nicht gegen die SRM-Anbieter. Die eigentlichen Antworten stehen auf den beiden Seiten dahinter.
Anwendungsfall: Lieferanteneinbindung
Wie Fremdvergaben als Teilprojekte in den Terminplan kommen, wie Lieferanten Fortschritt und Dateien selbst zurückmelden und wie Verzug sichtbar wird, bevor er den Montagetermin trifft.


Produkt: Lieferanteneinbindung
Die Funktionen dahinter: Fremdvergabe als Teilprojekt mit Leistungsvorgaben, automatisches Onboarding, kostenfreie Kollaborationslizenz und ein separater, compliance-gerechter Projektbereich.


FAQ
Häufig gestellte Fragen
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