Branchenfokus
Projektsteuerung in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik

Kurzfassung
Projektmanagement in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik bedeutet, Projekte mit sehr unterschiedlichem Zuschnitt gleichzeitig zu steuern – vom einzelnen Verteilerumbau bis zur Gebäudeautomation über ein ganzes Areal. Die Phasen dazwischen kennt kein Standardablauf: Elektroplanung, Beschaffung von Schaltgeräten und Feldgeräten, Schaltschrankbau, SPS- und GLT-Programmierung, Visualisierung, Montage im Objekt, Einregulierung und Abnahme – je Projekt anders zusammengesetzt. Dazu kommen die anderen Gewerke und der Bauzeitenplan des Generalunternehmers im selben Terminplan sowie Projektleiter, die aus den Fachabteilungen kommen und Abteilung und Projekt gleichzeitig führen. Über 4.000 abgeschlossene Industrieprojekte hat Linetrack aus Stuttgart bereits begleitet – im Einsatz bei der STOLL Gruppe, Prola Automation, GRÜBL Automatisierungstechnik und InVENTer.
4000 +
abgeschlossene
Industrieprojekte
270 +
parallele Projekte
bei einem Kunden
1512 +
parallel gesteuerte
Projekte
10
Arbeitstage bis zum
ersten eigenen Projekt
*Werte aus produktiven Linetrack-Implementierungen über alle Branchen hinweg, Stand August 2026.
Die Realität in der Gebäude- und Energietechnik
Warum Projekte in der Gebäude- und
Automatisierungstechnik aus dem Ruder laufen
Nicht weil die Menschen schlecht planen – sondern weil jede Disziplin über Jahre ihre eigene Liste aufgebaut hat und nichts davon miteinander verbunden ist. Vier Muster, die sich in fast jedem Betrieb wiederholen.
Jede Disziplin plant für sich
Die Elektroplanung führt ihre Projektliste neben EPLAN, der Schaltschrankbau seine Fertigungsliste, die GLT-Programmierung eine eigene Tabelle, die Montage hängt am Bauzeitenplan des Generalunternehmers. Vier Pläne, kein Zusammenhang – und dieselbe Person heißt in jedem anders. In der Praxis lösen Linetrack-Kunden mehrere solcher getrennten Listen gleichzeitig ab, vier von fünf davon reine Excel-Dateien.

Abnahmetermine aus dem Bauchgefühl
Termine für Einregulierung und Abnahme werden zugesagt, ohne dass jemand sagen kann, wie ausgelastet Elektroplanung, Schrankbau, Programmierung und Inbetriebnahme in den nächsten Wochen wirklich sind. Diskutiert wird auf Basis subjektiver Einschätzungen, nicht auf Basis von Daten. Fehlende Transparenz ist der Auslöser, den ausnahmslos jeder Linetrack-Kunde vor der Einführung nannte.


Der Engpass sitzt immer bei denselben Leuten
GLT-Programmierer und Inbetriebnehmer stehen in mehreren Objekten gleichzeitig und sind die halbe Woche auf der Baustelle. Währenddessen liegen in der Elektroplanung oder im Schrankbau Stunden brach. Ohne projektübergreifende Sicht weiß niemand, wo der Engpass wirklich sitzt und wo Kapazität frei ist.


Material und Gewerke laufen am Plan vorbei
Lieferzeiten für Schaltgeräte, Regler und Feldgeräte stehen in der Bestellliste, nicht im Terminplan. Der Lüftungsbauer meldet seinen Stand per Mail, der Generalunternehmer verschiebt die Montagewoche am Telefon. Was zwischen zwei Beteiligten abgesprochen wird, bleibt zwischen ihnen – für alle anderen unsichtbar, bis es zu spät auffällt.


Eigene Gesetze
Warum Projektmanagement hier
anders funktioniert als anderswo
Projekte in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik folgen anderen Regeln als Bau- oder IT-Projekte. Drei Eigenheiten machen den Unterschied – und erklären, warum Standard-Projektmanagement hier scheitert.
Kein Projekt läuft wie das vorige
Die Bandbreite reicht vom einzelnen Verteilerumbau bis zur Gebäudeautomation über ein ganzes Areal. Der Standardablauf aus Entwicklung, Konstruktion und Fertigung, den die meisten Werkzeuge unterstellen, greift dabei nicht: Elektroplanung, Schaltschrankbau, SPS- und GLT-Programmierung, Visualisierung, Montage und Einregulierung kommen dazu – in jedem Projekt anders zusammengesetzt. Ein Plan, der nur eine feste Phasenfolge kennt, passt auf die Hälfte der Projekte nicht.


Die Projektleitung kommt aus der Fachabteilung
Über dem Projekt steht selten eine eigene Projektleitungsebene. Meist übernimmt jemand aus der Elektroplanung, dem Schaltschrankbau oder der Automation – und führt damit gleichzeitig seine Abteilung und das Projekt. Beide Rollen greifen auf dieselben Leute zu. Wer beides in einer Person macht, braucht zwei Sichten auf dieselbe Kapazität: die des Projekts und die der Abteilung.


Der Plan endet nicht an der Werkstür
Elektroplanung und Schaltschrankbau laufen im eigenen Haus, Montage, Einregulierung und Abnahme im Objekt – dazwischen stehen der Generalunternehmer, die anderen Gewerke und der Betreiber im selben Terminplan. Anders als auf einer reinen Baustelle gibt es keinen gemeinsamen Ort, an dem sich alles von selbst abstimmt: Ein Teil des Projekts liegt in der eigenen Werkstatt, ein Teil im Objekt, ein Teil beim Lieferanten.


Ein Projekt der Gebäudetechnik von der Elektroplanung bis zur Abnahme
Über den gesamten Lebenszyklus hinweg – jede Phase mit ihren Terminen, Ressourcen und Abhängigkeiten in einem System.
Ein Projekt in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik durchläuft Phasen, die in keinem Standardablauf stehen – von der Elektroplanung über die Beschaffung, den Schaltschrankbau und die Programmierung bis zur Montage im Objekt und zur Einregulierung. Jede Phase hat eigene Termine, bindet eigene Leute und hängt an der vorherigen: Verzögert sich die Elektroplanung, kann der Schrankbau nicht anfangen – und der Abnahmetermin rutscht mit. Und nicht jedes Projekt enthält dieselben Phasen.
Genau hier liegt die Schwäche getrennter Tools. Sie bilden einzelne Phasen ab, aber nicht den durchgängigen Fluss – und schon gar nicht einen Ablauf, der sich von Projekt zu Projekt ändert. In Linetrack lebt der gesamte Projektlebenszyklus in einem System, mit allen Abhängigkeiten zwischen den Phasen und ohne feste Vorlage. So ist jederzeit sichtbar, wie sich ein verspäteter Regler auf Schrankbau, Montagewoche und Abnahme auswirkt, und welche Leute wann gebraucht werden.
Der Weg aus dem Excel-Chaos
Eine Datenbasis für
alle Projekte, Abteilungen und Gewerke
Die Lösung ist nicht noch eine Excel-Liste und auch keine ERP-Erweiterung. Das ERP weiß, was bestellt und was abgerechnet wurde – nicht, ob der Abnahmetermin noch hält, wenn morgen ein Objekt dazukommt. Projektsteuerung in der Gebäude- und Automatisierungstechnik braucht eine eigene, vorausschauende Sicht.
Freie Phasenketten je Projekt: Elektroplanung, Schaltschrankbau, Programmierung, Visualisierung, Montage, Einregulierung – in der Zusammensetzung, die dieses eine Objekt braucht
Projektübergreifende Kapazitätssicht: sehen, in welchen Objekten GLT-Programmierer und Inbetriebnehmer wirklich stecken – und wo Kapazität frei ist
Projekt- und Abteilungsrolle getrennt: dieselbe Person führt ihre Abteilung und ihr Projekt, ohne dafür zwei Listen zu pflegen
Andere Gewerke und Nachunternehmer sichtbar im Plan, nicht in separaten E-Mail-Ketten
Szenarien simulieren statt diskutieren: bei verspäteten Feldgeräten oder einem Ausfall die beste Reaktion vorrechnen, bevor der Abnahmetermin fällt
Zum ersten Mal haben Geschäftsführung, Projektleitung und Abteilungen den vollen Durchblick, wo was passiert – ohne ewig Listen zu pflegen. Und sie sind entscheidungsfähig: bei neuen Projekten ebenso wie bei Zwischenfällen im laufenden Betrieb.
Im Einsatz ist Linetrack in diesem Umfeld unter anderem bei der STOLL Gruppe, deren Elektrotechnik von der Energietechnik über die Gebäudetechnik bis zur Automation reicht, bei Prola Automation aus der Schweiz mit Industrie- und Gebäudeautomation und bei GRÜBL Automatisierungstechnik aus Österreich mit Elektroplanung, Schaltschrankbau und Softwareplanung. Eine ausformulierte Case Study liegt zu diesen dreien noch nicht vor; namentlich stehen sie auf der Seite Referenzen.
In der Praxis
Was Betriebe der Gebäude- und Automatisierungstechnik mit Linetrack erreichen
Der Nutzen zeigt sich dort, wo vorher vier getrennte Listen und Bauchgefühl regierten. In der Praxis halbieren sich die Statusmeetings: Der aktuelle Stand steht jederzeit im System, statt wöchentlich bei Elektroplanung, Schrankbau, Programmierung und Montage einzeln abgefragt zu werden.
Weil Engpässe und Verzüge früher sichtbar werden, steigt die Reaktionsfähigkeit auf Störungen spürbar – ein verspäteter Regler oder eine verschobene Montagewoche fällt auf, solange sich noch umplanen lässt. Und weil neue Objekte gegen die eigene Auslastung geprüft werden, sinken die Projektkosten: weniger ungeplante Fremdvergaben, ausbleibende Pönalen durch verpasste Abnahmetermine.
Der wichtigste Effekt lässt sich nicht in einer einzelnen Zahl ausdrücken: Geschäftsführung, Projektleitung und Abteilungen haben zum ersten Mal den vollen Durchblick, wo was passiert – und sind entscheidungsfähig, bei neuen Projekten ebenso wie bei Zwischenfällen im laufenden Betrieb.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
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Was unterscheidet Projektmanagement in der Gebäude- und Automatisierungstechnik von anderen Branchen?
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Kann ein Abteilungsleiter gleichzeitig Projektleiter sein?
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Bildet Linetrack Phasen wie Elektroplanung, Schaltschrankbau, GLT-Programmierung und Einregulierung ab?
Bildet Linetrack Phasen wie Elektroplanung, Schaltschrankbau, GLT-Programmierung und Einregulierung ab?
Können die anderen Gewerke und Nachunternehmer eingebunden werden?
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Gibt es Referenzkunden in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik?
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Warum reicht MS Project oder Excel hier nicht aus?
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Für welche Unternehmen in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik eignet sich Linetrack?
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Ersetzt Linetrack das ERP-System?
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Linetrack im Detail
Die Funktionen hinter der verbundenen Termin- und Kapazitätsplanung:



















