Branchenfokus

Projektsteuerung in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik

Kein Projekt läuft wie das vorige, die Projektleitung kommt aus der Fachabteilung, und der Ablauf kennt Phasen, die in keinem Standardplan stehen: Elektroplanung, Schaltschrankbau, SPS- und GLT-Programmierung, Visualisierung, Montage im Objekt, Einregulierung. Wer das verlässlich steuern will, braucht mehr als Terminpläne und Excel.
Offener Automationsschrank mit Steuerung, I/O-Modulen und Feldverdrahtung – Projekte der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik mit Linetrack steuern

Kurzfassung

Projektmanagement in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik bedeutet, Projekte mit sehr unterschiedlichem Zuschnitt gleichzeitig zu steuern – vom einzelnen Verteilerumbau bis zur Gebäudeautomation über ein ganzes Areal. Die Phasen dazwischen kennt kein Standardablauf: Elektroplanung, Beschaffung von Schaltgeräten und Feldgeräten, Schaltschrankbau, SPS- und GLT-Programmierung, Visualisierung, Montage im Objekt, Einregulierung und Abnahme – je Projekt anders zusammengesetzt. Dazu kommen die anderen Gewerke und der Bauzeitenplan des Generalunternehmers im selben Terminplan sowie Projektleiter, die aus den Fachabteilungen kommen und Abteilung und Projekt gleichzeitig führen. Über 4.000 abgeschlossene Industrieprojekte hat Linetrack aus Stuttgart bereits begleitet – im Einsatz bei der STOLL Gruppe, Prola Automation, GRÜBL Automatisierungstechnik und InVENTer.

StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation
StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation

4000 +

abgeschlossene
Industrieprojekte

270 +

parallele Projekte
bei einem Kunden

1512 +

parallel gesteuerte
Projekte

10

Arbeitstage bis zum
ersten eigenen Projekt

*Werte aus produktiven Linetrack-Implementierungen über alle Branchen hinweg, Stand August 2026.

Die Realität in der Gebäude- und Energietechnik

Warum Projekte in der Gebäude- und
Automatisierungstechnik aus dem Ruder laufen

Nicht weil die Menschen schlecht planen – sondern weil jede Disziplin über Jahre ihre eigene Liste aufgebaut hat und nichts davon miteinander verbunden ist. Vier Muster, die sich in fast jedem Betrieb wiederholen.

Jede Disziplin plant für sich

Die Elektroplanung führt ihre Projektliste neben EPLAN, der Schaltschrankbau seine Fertigungsliste, die GLT-Programmierung eine eigene Tabelle, die Montage hängt am Bauzeitenplan des Generalunternehmers. Vier Pläne, kein Zusammenhang – und dieselbe Person heißt in jedem anders. In der Praxis lösen Linetrack-Kunden mehrere solcher getrennten Listen gleichzeitig ab, vier von fünf davon reine Excel-Dateien.

Pattern für Problem-Cards.

Abnahmetermine aus dem Bauchgefühl

Termine für Einregulierung und Abnahme werden zugesagt, ohne dass jemand sagen kann, wie ausgelastet Elektroplanung, Schrankbau, Programmierung und Inbetriebnahme in den nächsten Wochen wirklich sind. Diskutiert wird auf Basis subjektiver Einschätzungen, nicht auf Basis von Daten. Fehlende Transparenz ist der Auslöser, den ausnahmslos jeder Linetrack-Kunde vor der Einführung nannte.

Pattern für Problem-Cards.

Der Engpass sitzt immer bei denselben Leuten

GLT-Programmierer und Inbetriebnehmer stehen in mehreren Objekten gleichzeitig und sind die halbe Woche auf der Baustelle. Währenddessen liegen in der Elektroplanung oder im Schrankbau Stunden brach. Ohne projektübergreifende Sicht weiß niemand, wo der Engpass wirklich sitzt und wo Kapazität frei ist.

Pattern für Problem-Cards.

Material und Gewerke laufen am Plan vorbei

Lieferzeiten für Schaltgeräte, Regler und Feldgeräte stehen in der Bestellliste, nicht im Terminplan. Der Lüftungsbauer meldet seinen Stand per Mail, der Generalunternehmer verschiebt die Montagewoche am Telefon. Was zwischen zwei Beteiligten abgesprochen wird, bleibt zwischen ihnen – für alle anderen unsichtbar, bis es zu spät auffällt.

Pattern für Problem-Cards.

Eigene Gesetze

Warum Projektmanagement hier
anders funktioniert als anderswo

Projekte in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik folgen anderen Regeln als Bau- oder IT-Projekte. Drei Eigenheiten machen den Unterschied – und erklären, warum Standard-Projektmanagement hier scheitert.

Kein Projekt läuft wie das vorige

Die Bandbreite reicht vom einzelnen Verteilerumbau bis zur Gebäudeautomation über ein ganzes Areal. Der Standardablauf aus Entwicklung, Konstruktion und Fertigung, den die meisten Werkzeuge unterstellen, greift dabei nicht: Elektroplanung, Schaltschrankbau, SPS- und GLT-Programmierung, Visualisierung, Montage und Einregulierung kommen dazu – in jedem Projekt anders zusammengesetzt. Ein Plan, der nur eine feste Phasenfolge kennt, passt auf die Hälfte der Projekte nicht.

Pattern für Problem-Cards.

Die Projektleitung kommt aus der Fachabteilung

Über dem Projekt steht selten eine eigene Projektleitungsebene. Meist übernimmt jemand aus der Elektroplanung, dem Schaltschrankbau oder der Automation – und führt damit gleichzeitig seine Abteilung und das Projekt. Beide Rollen greifen auf dieselben Leute zu. Wer beides in einer Person macht, braucht zwei Sichten auf dieselbe Kapazität: die des Projekts und die der Abteilung.

Pattern für Problem-Cards.

Der Plan endet nicht an der Werkstür

Elektroplanung und Schaltschrankbau laufen im eigenen Haus, Montage, Einregulierung und Abnahme im Objekt – dazwischen stehen der Generalunternehmer, die anderen Gewerke und der Betreiber im selben Terminplan. Anders als auf einer reinen Baustelle gibt es keinen gemeinsamen Ort, an dem sich alles von selbst abstimmt: Ein Teil des Projekts liegt in der eigenen Werkstatt, ein Teil im Objekt, ein Teil beim Lieferanten.

Pattern für Problem-Cards.

Insellösungen, die nur die
Hälfte des Problems lösen

Viele Projektmanagement-Systeme bringen enormen Funktionsumfang mit – der in der Praxis nicht einmal annähernd genutzt wird. Die Gründe sind immer dieselben: schlechte Bedienbarkeit, lange Ladezeiten, keine Anbindung an die bestehende Systemlandschaft, zu hohe Kosten, mangelhafte Schulung und ein Rollout, der nie richtig funktioniert hat. Am Ende steht ein teures System, das niemand benutzt.

Linetrack ist nicht aus einer Marktanalyse entstanden, sondern aus Projekten, die genau so laufen: viele Abteilungen an einem Vorhaben, harte Abhängigkeiten dazwischen und ein Termin am Ende der Kette, an dem alles zusammenkommen muss. Wie ein Projekt in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik zugeschnitten ist, haben uns die Betriebe aus diesem Segment gezeigt – was dort in der Planung fehlte, ist in das Produkt eingeflossen. Und wir lassen unsere Kunden mit der Einführung nicht allein: Linetrack wird gemeinsam mit dem Unternehmen so ausgerollt, dass es später in allen Abteilungen funktioniert – stufenweise, ohne den Betrieb zu überfordern. Genau daran scheitern die meisten Projektmanagement-Einführungen. Bei uns ist es der Kern unseres Vorgehens.

Die wenigsten Betriebe in der Gebäude- und Automatisierungstechnik starten bei null. Die meisten haben bereits Tools – nur lösen die jeweils nur einen Teil des Problems. EPLAN führt die Elektroplanung und weiß nichts von der Montagekapazität. Der Bauzeitenplan des Generalunternehmers kennt die Montagewoche, aber nicht den Schrankbau dahinter. Das ERP kennt Bestellungen und Stunden, aber keinen Forecast. Was fehlt, ist die Verbindung zwischen den Systemen. Mehr als jeder zweite Linetrack-Kunde hatte vor der Einführung bereits ein PM-System im Einsatz – es löste den Pain nicht, weil die Fachabteilungen trotzdem in Excel weiterplanten. Welche Systemkategorien es gibt und wo ihre Grenzen liegen, zeigt der Multiprojektmanagement-Software im Vergleich. Welche Anforderungen sich daraus für die Toolauswahl ergeben, steht auf der Seite Projektmanagement-Software.

Bisherige Tools
BedienbarkeitKomplex, kaum genutzte Funktionen
GeschwindigkeitLange Ladezeiten
SystemanbindungInsellösung, keine Verbindung
KostenHoch, oft überdimensioniert
Einführung & RolloutScheitert oft, schlechte Schulung
BranchenverständnisGenerisch, branchenfremd
BedienbarkeitEinfache, spitze Planungsworkflows
GeschwindigkeitSchnell und schlank
SystemanbindungAn die Systemlandschaft angebunden
KostenAuf den realen Bedarf zugeschnitten
Einführung & RolloutStufenweiser, begleiteter Rollout
BranchenverständnisAuf Gewerke, Phasen und Fachabteilungen zugeschnitten

Wie dieser begleitete Rollout konkret abläuft – von der Bestandsanalyse im Erstgespräch über das Planspiel bis zur Migration der laufenden Pläne – steht auf der Seite Einführung von Linetrack.

Ein Projekt der Gebäudetechnik von der Elektroplanung bis zur Abnahme

Über den gesamten Lebenszyklus hinweg – jede Phase mit ihren Terminen, Ressourcen und Abhängigkeiten in einem System.

Ein Projekt in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik durchläuft Phasen, die in keinem Standardablauf stehen – von der Elektroplanung über die Beschaffung, den Schaltschrankbau und die Programmierung bis zur Montage im Objekt und zur Einregulierung. Jede Phase hat eigene Termine, bindet eigene Leute und hängt an der vorherigen: Verzögert sich die Elektroplanung, kann der Schrankbau nicht anfangen – und der Abnahmetermin rutscht mit. Und nicht jedes Projekt enthält dieselben Phasen.

Genau hier liegt die Schwäche getrennter Tools. Sie bilden einzelne Phasen ab, aber nicht den durchgängigen Fluss – und schon gar nicht einen Ablauf, der sich von Projekt zu Projekt ändert. In Linetrack lebt der gesamte Projektlebenszyklus in einem System, mit allen Abhängigkeiten zwischen den Phasen und ohne feste Vorlage. So ist jederzeit sichtbar, wie sich ein verspäteter Regler auf Schrankbau, Montagewoche und Abnahme auswirkt, und welche Leute wann gebraucht werden.

ElektroplanungSchaltpläne, Datenpunktliste und Stücklisten in EPLAN – Grundlage für alles Weitere
BeschaffungSchaltgeräte, Regler und Feldgeräte bestellen, Lieferzeiten sichtbar im Terminplan
SchaltschrankbauMSR- und Automationsschränke bestücken und verdrahten, mit eigener Kapazität
ProgrammierungSPS- und GLT-Code, Regelstrategien und Visualisierung, oft parallel zum Schrankbau
MontageInstallation im Objekt, abgestimmt mit Elektro, Lüftung, Heizung und Sanitär
InbetriebnahmeEinregulierung, Funktionsprüfung, Dokumentation und Übergabe an den Betreiber

Der Weg aus dem Excel-Chaos

Eine Datenbasis für
alle Projekte, Abteilungen und Gewerke

Die Lösung ist nicht noch eine Excel-Liste und auch keine ERP-Erweiterung. Das ERP weiß, was bestellt und was abgerechnet wurde – nicht, ob der Abnahmetermin noch hält, wenn morgen ein Objekt dazukommt. Projektsteuerung in der Gebäude- und Automatisierungstechnik braucht eine eigene, vorausschauende Sicht.

Freie Phasenketten je Projekt: Elektroplanung, Schaltschrankbau, Programmierung, Visualisierung, Montage, Einregulierung – in der Zusammensetzung, die dieses eine Objekt braucht

Projektübergreifende Kapazitätssicht: sehen, in welchen Objekten GLT-Programmierer und Inbetriebnehmer wirklich stecken – und wo Kapazität frei ist

Projekt- und Abteilungsrolle getrennt: dieselbe Person führt ihre Abteilung und ihr Projekt, ohne dafür zwei Listen zu pflegen

Andere Gewerke und Nachunternehmer sichtbar im Plan, nicht in separaten E-Mail-Ketten

Szenarien simulieren statt diskutieren: bei verspäteten Feldgeräten oder einem Ausfall die beste Reaktion vorrechnen, bevor der Abnahmetermin fällt

Zum ersten Mal haben Geschäftsführung, Projektleitung und Abteilungen den vollen Durchblick, wo was passiert – ohne ewig Listen zu pflegen. Und sie sind entscheidungsfähig: bei neuen Projekten ebenso wie bei Zwischenfällen im laufenden Betrieb.

Im Einsatz ist Linetrack in diesem Umfeld unter anderem bei der STOLL Gruppe, deren Elektrotechnik von der Energietechnik über die Gebäudetechnik bis zur Automation reicht, bei Prola Automation aus der Schweiz mit Industrie- und Gebäudeautomation und bei GRÜBL Automatisierungstechnik aus Österreich mit Elektroplanung, Schaltschrankbau und Softwareplanung. Eine ausformulierte Case Study liegt zu diesen dreien noch nicht vor; namentlich stehen sie auf der Seite Referenzen.

EPLAN-Projektliste
Excel Schaltschrankbau
Bauzeitenplan GU
Eine Datenbasis für alle Projekte
Projektleitung
Abteilungen
Andere Gewerke
Mitarbeiter

In der Praxis

Was Betriebe der Gebäude- und Automatisierungstechnik mit Linetrack erreichen

Der Nutzen zeigt sich dort, wo vorher vier getrennte Listen und Bauchgefühl regierten. In der Praxis halbieren sich die Statusmeetings: Der aktuelle Stand steht jederzeit im System, statt wöchentlich bei Elektroplanung, Schrankbau, Programmierung und Montage einzeln abgefragt zu werden.

Weil Engpässe und Verzüge früher sichtbar werden, steigt die Reaktionsfähigkeit auf Störungen spürbar – ein verspäteter Regler oder eine verschobene Montagewoche fällt auf, solange sich noch umplanen lässt. Und weil neue Objekte gegen die eigene Auslastung geprüft werden, sinken die Projektkosten: weniger ungeplante Fremdvergaben, ausbleibende Pönalen durch verpasste Abnahmetermine.

Der wichtigste Effekt lässt sich nicht in einer einzelnen Zahl ausdrücken: Geschäftsführung, Projektleitung und Abteilungen haben zum ersten Mal den vollen Durchblick, wo was passiert – und sind entscheidungsfähig, bei neuen Projekten ebenso wie bei Zwischenfällen im laufenden Betrieb.

−50 %
Statusmeetings
+25 %
schnellere Reaktion auf Störungen
−5 %
Projektkosten durch weniger Fremdvergaben
100 %
Durchblick statt Bauchgefühl

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Noch Fragen?

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Was unterscheidet Projektmanagement in der Gebäude- und Automatisierungstechnik von anderen Branchen?

Drei Dinge. Erstens die Bandbreite: Vom einzelnen Verteilerumbau bis zur Gebäudeautomation über ein ganzes Areal läuft kein Projekt wie das vorige, ein fester Standardablauf greift deshalb nicht. Zweitens die Phasen: Elektroplanung, Beschaffung von Schaltgeräten und Feldgeräten, Schaltschrankbau, SPS- und GLT-Programmierung, Visualisierung, Montage und Einregulierung. Drittens die Organisation: Die Projektleitung kommt meist aus einer Fachabteilung und führt Abteilung und Projekt gleichzeitig. Dazu kommen der Bauzeitenplan des Generalunternehmers und die anderen Gewerke, die im selben Plan hängen.

Kann ein Abteilungsleiter gleichzeitig Projektleiter sein?

Ja, und in der Gebäude- und Automatisierungstechnik ist das der Regelfall. Projektleitung und Abteilungsleitung sind in Linetrack getrennte Rollen mit eigenen Rechten und Sichten – dieselbe Person kann beide tragen. In der Projektrolle plant und verantwortet sie die Vorgänge des Projekts über alle beteiligten Abteilungen hinweg, in der Abteilungsrolle sieht sie die Auslastung ihrer Abteilung über alle laufenden Projekte. Beides liegt auf derselben Datenbasis, eine zweite Liste entsteht nicht. Wie das im Alltag aussieht, beschreibt die Seite kollaboratives Projektmanagement.

Bildet Linetrack Phasen wie Elektroplanung, Schaltschrankbau, GLT-Programmierung und Einregulierung ab?

Ja. Die Phasen eines Projekts sind frei definierbar, der Plan ist nicht auf einen festen Ablauf aus Entwicklung, Konstruktion und Fertigung festgelegt. Elektroplanung, Beschaffung, Schaltschrankbau, SPS- und GLT-Programmierung, Visualisierung, Montage und Einregulierung stehen als eigene Vorgänge im selben Plan – mit Anordnungsbeziehungen untereinander und mit Kapazität aus den jeweiligen Abteilungen. Projekte unterschiedlichen Zuschnitts laufen damit nebeneinander, ohne dass für jedes eine eigene Vorlage nötig wäre.

Können die anderen Gewerke und Nachunternehmer eingebunden werden?

Ja. Externe Gewerke und Nachunternehmer erhalten einen eigenen, abgegrenzten Zugang zu ihren Vorgängen und Terminen im Projektplan – über eine kostenfreie Kollaborationslizenz, lizenziert werden nur die internen Nutzer ab 10 € pro Nutzer und Monat. Meldet ein Gewerk Fortschritt oder Verzug zurück, wirkt das direkt im Gesamtplan, statt in einer separaten E-Mail-Kette liegen zu bleiben. Wie dieser Zugang im Detail funktioniert, beschreibt die Seite Lieferanten in Projekte einbinden.

Gibt es Referenzkunden in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik?

Ja, mehrere namentlich freigegebene: die STOLL Gruppe mit Elektrotechnik von der Energietechnik über die Gebäudetechnik bis zur Automation, Prola Automation aus der Schweiz mit Industrie- und Gebäudeautomation und GRÜBL Automatisierungstechnik aus Österreich mit Elektroplanung, Schaltschrankbau und Softwareplanung. Zu diesen dreien ist bislang keine Case Study veröffentlicht. Ausformuliert vorliegend ist der Fall der InVENTer GmbH – dort allerdings für Entwicklungsprojekte über die eigenen Abteilungen, nicht für ein gewerkeübergreifendes Projekt in der Gebäudetechnik. Alle namentlich freigegebenen Kunden stehen auf den Referenzen.

Warum reicht MS Project oder Excel hier nicht aus?

MS Project und Excel planen einzelne Projekte, bleiben aber Insellösungen ohne Verbindung zur restlichen Systemlandschaft. Sie zeigen keine projektübergreifende Kapazität und kein Gesamtbild über alle Objekte. Wo dieselben GLT-Programmierer, Schaltschrankbauer und Inbetriebnehmer an mehreren Projekten gleichzeitig arbeiten, fehlt damit genau die Information, die für verlässliche Abnahmetermine nötig ist. Und ein anderes Gewerk kann in eine Datei ohnehin nicht zurückmelden.

Für welche Unternehmen in der Gebäude-, Energie- und Automatisierungstechnik eignet sich Linetrack?

Für Betriebe, die mehrere Objekte gleichzeitig abwickeln und dabei dieselben Abteilungen und Spezialisten teilen – den größten Unterschied macht Linetrack typischerweise zwischen 20 und 300 Mitarbeitern und bis zu über 30 Abteilungen, ohne dass das eine harte Obergrenze wäre. Je breiter die Bandbreite der Projekttypen und je mehr Gewerke im Plan hängen, desto größer der Nutzen. Für ein einzelnes Gewerk ohne abteilungsübergreifende Koordination lohnt sich Linetrack dagegen nicht.

Ersetzt Linetrack das ERP-System?

Nein. Das ERP dokumentiert, was passiert ist – Bestellungen, Stammdaten, Abrechnung. Linetrack plant vorausschauend, was passiert, wenn ein Objekt dazukommt oder eine Lieferung ausbleibt. Beide ergänzen sich: Linetrack bindet sich über Schnittstellen an ERP- und Zeiterfassungssysteme an und liefert die projektübergreifende Planungs- und Kapazitätssicht, die das ERP nicht bietet. Arbeitszeiten erfasst Linetrack nicht selbst, Ist-Zeiten kommen aus der Zeiterfassung.