Branchenfokus

Projektmanagement für
Entwicklungs- und interne Projekte

Hinter einem Entwicklungsprojekt steht kein Kunde, der nach dem Termin fragt. Beteiligt sind trotzdem halbe Abteilungen, die zuarbeiten und ihren Stand zurückmelden müssen. Linetrack holt diesen Stand automatisch ein, statt dass die Projektleitung ihn zusammentelefoniert.
Entwicklungsarbeitsplatz von oben: Konstruktionszeichnungen einer Baugruppe mit Schnitt- und Detailansichten liegen auf dem Tisch, daneben ein Messschieber auf der Zeichnung eines Fahrwerksmoduls

Kurzfassung

Entwicklungsprojekte und interne Projekte haben eines gemeinsam: Es gibt keinen externen Auftraggeber, der den Termin durchsetzt. Ein neues Produkt, ein Serienanlauf, eine eigene Anlage, eine Zertifizierung – der Auftraggeber sitzt im eigenen Haus. Beteiligt sind Abteilungen, für die das Vorhaben nicht der Hauptjob ist, und genau deshalb kostet das Nachhalten mehr Zeit als das Planen. Linetrack setzt an dieser Stelle an: Jeder Beteiligte bekommt seine Aufgabe samt automatischer Erinnerung, meldet dort seinen Stand zurück, und der Terminplan rechnet sich daraus neu. Die InVENTer GmbH und LANG Technik planen ihre Entwicklungsprojekte auf diese Weise.

StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation
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4000 +

abgeschlossene
Industrieprojekte

270 +

parallele Projekte
bei einem Kunden

1512 +

parallel gesteuerte
Projekte

10

Arbeitstage bis zum
ersten eigenen Projekt

*Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen über alle Branchen hinweg, Stand August 2026. Für Entwicklungs- und interne Projekte allein liegen keine gesonderten Zahlen vor – die Werte belegen die Plattform, nicht dieses Segment.

Planungsanforderungen

Warum interne Projekte
schwerer zu steuern sind

Ein Kundenauftrag diszipliniert den Plan von außen. Fällt dieser Druck weg, muss die Struktur ihn ersetzen. Vier Muster wiederholen sich in Entwicklungs- und internen Projekten.

Kein Kunde fragt nach dem Termin

Ein verspäteter Kundenauftrag hat einen Absender, der sich meldet. Ein verspätetes Entwicklungsprojekt hat den nicht. Es rutscht nach hinten, sobald das Tagesgeschäft ruft, und außerhalb des Projekts merkt es niemand.

Pattern für Problem-Cards.

Beteiligt sind Bereiche, für die das Projekt Nebensache ist

Konstruktion, Einkauf, Fertigung, Qualität und Vertrieb arbeiten zu, ohne dem Projekt zugeordnet zu sein. Ihre Rückmeldung muss aus dem eigenen Arbeitsalltag entstehen, nicht als Sonderaufgabe, an die sie jemand wöchentlich erinnert.

Pattern für Problem-Cards.

Das Nachhalten kostet mehr Zeit als das Planen

Der Plan steht nach zwei Tagen. Danach beginnt die Arbeit, die wirklich Zeit frisst: nachfragen, erinnern, zusammentragen, aktualisieren. In der Kundenerhebung nennen 59 % der Unternehmen manuelle Statusabfragen als Ausgangsproblem.

Pattern für Problem-Cards.

Interne Projekte binden Kapazität, die woanders fehlt

Wer im Entwicklungsprojekt eingeplant ist, steht dem Kundenprojekt nicht zur Verfügung. Weil das interne Vorhaben in keiner Auftragsliste auftaucht, fällt diese Belastung erst auf, wenn der Kundentermin kippt.

Pattern für Problem-Cards.

Der Mechanismus

Der Stand kommt zu Ihnen,
nicht Sie zum Stand

An einem einzigen Meilenstein hängen Rückmeldungen aus einem halben Dutzend Bereichen. Diese Informationen einzusammeln ist die eigentliche Arbeit an einem Entwicklungsprojekt. Genau diesen Teil übernimmt Linetrack.

Vor einem Freigabetermin ist der Stand deshalb eine Ansicht und keine Sammelaktion. Wie die Nachverfolgung im Einzelnen arbeitet, steht auf der Seite Projektsteuerung.

Insellösungen, die nur die
Hälfte des Problems lösen

Viele Projektmanagement-Systeme bringen enormen Funktionsumfang mit – der in der Praxis nicht einmal annähernd genutzt wird. Die Gründe sind immer dieselben: schlechte Bedienbarkeit, lange Ladezeiten, keine Anbindung an die bestehende Systemlandschaft, zu hohe Kosten, mangelhafte Schulung und ein Rollout, der nie richtig funktioniert hat. Am Ende steht ein teures System, das niemand benutzt.

Linetrack ist anders entstanden: Die Gründer Michael und Thomas Sindlinger sind selbst Maschinenbauer. Aus genau diesen Problemen ist Linetrack entstanden – wir verstehen die Herausforderungen unserer Kunden aus eigener Erfahrung, nicht aus einer Marktanalyse. Und wir lassen unsere Kunden mit der Einführung nicht allein. Linetrack wird gemeinsam mit dem Unternehmen so ausgerollt, dass es später in allen Abteilungen funktioniert – stufenweise, ohne das Unternehmen zu überfordern. Genau daran scheitern die meisten Projektmanagement-Einführungen. Bei uns ist es der Kern unseres Vorgehens.

In Entwicklungsbereichen kommt eine zweite Insel dazu. Neben dem Terminplan steht das PLM-System, daneben die Aufgabenliste der Entwicklung, daneben die Excel-Datei der Fertigung. Jedes dieser Systeme kennt einen Teil des Projekts, aber keines den Stand des Ganzen. Bei InVENTer wurden deshalb keine Altdaten migriert: Die Mitarbeitenden haben ihre Projektpläne selbst in Linetrack aufgebaut, und der erste Plan im System ist derselbe, mit dem seitdem gearbeitet wird. Welche Systemkategorien es gibt und wo ihre Grenzen liegen, zeigt Multiprojektmanagement-Software im Vergleich.

Bisherige Tools
BedienbarkeitKomplex, kaum genutzte Funktionen
GeschwindigkeitLange Ladezeiten
SystemanbindungInsellösung, keine Verbindung
KostenHoch, oft überdimensioniert
Einführung & RolloutScheitert oft, schlechte Schulung
StatusabfrageErinnerungen und Nachfragen von Hand
BedienbarkeitEinfache, spitze Planungsworkflows
GeschwindigkeitSchnell und schlank
SystemanbindungAn die Systemlandschaft angebunden
KostenAuf den realen Bedarf zugeschnitten
Einführung & RolloutStufenweiser, begleiteter Rollout
StatusabfrageAutomatisch, Rückmeldung geht in den Plan

Wie dieser begleitete Rollout konkret abläuft – von der Bestandsanalyse im Erstgespräch über das Planspiel bis zur Migration der laufenden Pläne – steht auf der Seite Einführung von Linetrack.

Ein Entwicklungsprojekt vom Konzept bis zum Serienanlauf

Über den gesamten Zyklus hinweg – jede Phase mit ihren Terminen, Freigaben und Rückmeldungen in einem System.

Am Ende steht ein Produkt, das in Serie geht. Der Weg dorthin ist ein Projekt, das dem klassischen Phasen-Gate-Muster folgt: Auf jede Phase folgt ein Entscheidungspunkt, an dem über Weiterführung, Nacharbeit oder Abbruch entschieden wird. Jede dieser Entscheidungen braucht einen belastbaren Stand aus allen beteiligten Bereichen.

Genau daran scheitern getrennte Listen. Sie halten die Aufgaben einer Abteilung fest, aber nicht den Übergang zur nächsten. In Linetrack liegt der ganze Zyklus in einem Plan, mit den Rückmeldungen der Bereiche direkt an der Aufgabe. Verzögert sich die Erprobung, verschiebt sich der Serienanlauf sichtbar mit – und nicht erst dann, wenn der Vertrieb den Markteinführungstermin schon kommuniziert hat.

KonzeptIdee, Lastenheft und grobe Terminlage für das Vorhaben
FreigabeEntscheidung im Gremium, Budget und Startfreigabe
KonstruktionMechanik, Elektrik und Software entwickeln parallel
PrototypMusterbau und erste Baumuster aus der Fertigung
ErprobungTest, Zulassung und Dokumentation der Ergebnisse
SerienfreigabeQualität, Einkauf und Fertigung geben das Produkt frei
SerienanlaufWerkzeuge, Fertigungsmittel und Hochlauf der Produktion

Der Weg aus dem Excel-Chaos

Eine Datenbasis für
alle Phasen, Abteilungen und offenen Punkte

Die Lösung ist nicht noch eine Aufgabenliste neben dem PLM-System. Das PLM führt die Produktdaten – es sagt aber nicht, ob die Erprobung im Termin liegt und wer noch etwas schuldet. Ein Entwicklungsprojekt braucht dafür eine eigene, vorausschauende Sicht.

Automatische Statusabfrage: Erinnerungen laufen aus dem Plan heraus, statt dass die Projektleitung nachfasst

Jeder Bereich pflegt sein eigenes Element: Konstruktion, Einkauf, Fertigung und Qualität arbeiten im selben Plan, ohne sich gegenseitig zu überschreiben

Offene Punkte, Kommentare und Dateien liegen am Projekt statt in E-Mail-Verläufen – so arbeitet InVENTer heute

Projektübergreifende Kapazitätssicht: sehen, was das interne Vorhaben an Konstrukteuren bindet, bevor der Kundentermin kippt

Ein Blick auf alle laufenden Entwicklungsprojekte, statt sechs Terminpläne nebeneinanderzulegen

Zum ersten Mal haben Geschäftsführung, Projektleitung und Abteilungen den vollen Durchblick, wo was passiert – ohne dafür Listen zu pflegen oder eine Abfragerunde zu starten. Wie eine solche Umstellung praktisch abläuft, zeigt die Case Study zu InVENTer – der Lüftungshersteller aus Löberschütz bei Jena hielt große Entwicklungsprojekte vorher über Erinnerungen und Nachfragen nach und hat heute Projektplan, Stand und offene Punkte an derselben Stelle. Bei LANG Technik entstehen die Projektpläne kollaborativ über Abteilungsgrenzen hinweg und werden automatisiert nachverfolgt; die Entwicklung behält dabei den Überblick über alle Projekte.

Excel Entwicklung
Aufgabenliste
PLM-System
Eine Datenbasis für alle Entwicklungsprojekte
Geschäftsführung
Projektleitung
Abteilungen
Mitarbeiter

In der Praxis

Was Entwicklungsbereiche mit Linetrack erreichen

Der Nutzen zeigt sich dort, wo vorher Erinnerungen und Nachfragen den Takt vorgaben. In der Praxis halbieren sich die Statusmeetings: Der aktuelle Stand steht jederzeit im System, statt wöchentlich aus verstreuten Listen zusammengetragen zu werden.

Weil Verzüge früher sichtbar werden, steigt die Reaktionsfähigkeit spürbar. In einem Entwicklungsprojekt zählt das besonders vor den Gates: Wer zwei Wochen vor der Serienfreigabe weiß, dass die Erprobung nachhängt, kann den Anlauf noch steuern statt ihn nur zu verschieben.

Der wichtigste Effekt lässt sich nicht in einer einzelnen Zahl ausdrücken: Geschäftsführung, Projektleitung und Abteilungen haben zum ersten Mal den vollen Durchblick, wo was passiert – und sind entscheidungsfähig, an den Gates ebenso wie bei Störungen im laufenden Projekt.

−50 %
Statusmeetings
+25 %
schnellere Reaktion auf Verzüge
59 %
der Kunden kamen von manuellen Statusabfragen
100 %
Durchblick statt Nachfragerunde

Kundenstimmen

Was unsere Kunden aus Entwicklungsbereichen sagen

Die ganze Geschichte hinter dem ersten Zitat steht in der Case Study zu InVENTer.

„Wir bei der InVENTer GmbH entwickeln Lüftungsanlagen für Wohngebäude und betreuen viele abteilungsübergreifende Projekte.

Vor Linetrack war die größte Herausforderung, dass ständig Erinnerungen und Nachfragen nötig waren, um Aufgaben im Blick zu behalten. Mit Linetrack konnten wir diesen Aufwand erheblich reduzieren: Erinnerungen laufen automatisch und das Team arbeitet deutlich produktiver.

Die Einführung des Systems war einfach, die Unterstützung durch Linetrack hervorragend – und die Bedienung ist so intuitiv, dass sich alle schnell zurechtgefunden haben. Besonders schätzen wir, dass das Schulungsmodul jederzeit zur Verfügung steht.“

Annette Wettig

Geschäftsführerin

InVENTer GmbH
InVENTer
Annette Wettig

„Linetrack hat uns geholfen, den Überblick über komplexe Entwicklungs- und Automatisierungsprojekte zu behalten. Projektpläne entstehen bei uns nun kollaborativ über Abteilungsgrenzen hinweg und werden automatisiert nachverfolgt.

Besonders überzeugt uns die einfache Bedienbarkeit, kombiniert mit dem engen Kontakt zum Linetrack-Team. Die flexible Einführung und praxisnahen Schulungen haben dafür gesorgt, dass unser Team die Lösung schnell angenommen hat – ein klarer Mehrwert für unsere Arbeit.“

Philipp Lang

Geschäftsleitung

LANG Technik GmbH
LANG Technik
Philipp Lang

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FAQ

Häufig gestellte Fragen

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Was unterscheidet ein internes Projekt von einem Kundenprojekt?

Der Auftraggeber. Beim Kundenprojekt setzt ein Vertrag den Termin und jemand von außen fragt nach. Bei Entwicklungs- und internen Projekten sitzt der Auftraggeber im eigenen Haus, meist die Geschäftsführung oder ein Lenkungskreis. Der Termin ist damit genauso verbindlich, aber niemand ruft an, wenn er reißt. Deshalb liegt der Schwerpunkt hier auf der laufenden Transparenz über den Stand, weniger auf der Terminverteidigung gegenüber einem Kunden.

Wie holt Linetrack den Status aus Abteilungen, die nicht zum Projektteam gehören?

Über die Aufgabe selbst. Jeder beteiligte Bereich sieht im gemeinsamen Plan nur seine eigenen Arbeitspakete und meldet dort Fortschritt, offene Punkte und Verzögerungen zurück. Nähert sich ein Termin, geht die Erinnerung automatisch raus. Der Projektstand ergibt sich aus diesen Rückmeldungen – die Projektleitung muss keine Abfragerunde starten und niemand muss zusätzlich einen Statusbericht schreiben. Wie die Nachverfolgung im Einzelnen arbeitet, steht unter Projektsteuerung.

Aktualisieren sich die Termine wirklich von selbst?

Die Termine ja, die Entscheidung nicht. Meldet ein Bereich an seiner Aufgabe Verzug, wandert das über die Anordnungsbeziehungen in die nachgelagerten Arbeitspakete, und der kritische Pfad rechnet sich neu. Sichtbar wird damit sofort, welches Gate dadurch in Gefahr gerät. Was daraus folgt – umplanen, Kapazität nachschieben, den Termin verschieben – entscheidet die Projektleitung, nicht das System.

Gibt es Referenzkunden aus Entwicklungsbereichen?

Ja, zwei mit genau diesem Zuschnitt. Die InVENTer GmbH plant und trackt große Entwicklungsprojekte mit vielen beteiligten Abteilungen in Linetrack. LANG Technik plant Entwicklungs- und Automatisierungsprojekte abteilungsübergreifend darin. Beide Fälle sind als Case Study auf der Seite Referenzen dokumentiert.

Lässt sich der Serienanlauf mitplanen?

Ja. Der Anlauf ist Teil des Entwicklungsprojekts und wird als eigene Phase geplant, mit Werkzeugen, Fertigungsmitteln und dem Hochlauf der Produktion. Was danach kommt, der laufende Serienbetrieb, ist kein Projekt mehr und gehört nicht in Linetrack, sondern in die Feinplanung von ERP oder MES.

Ersetzt Linetrack unser PLM-System?

Nein. Linetrack ist eine Projektsteuerung, kein PLM- oder Anforderungsmanagement-System. Es plant und verfolgt Termine, Freigaben und Rückmeldungen der Arbeitspakete eines Entwicklungsprojekts. Produktdaten, Stücklisten, Versionsstände und Anforderungen bleiben Aufgabe des PLM- beziehungsweise Anforderungsmanagement-Systems.

Bildet Linetrack einen Phasen-Gate-Prozess ab?

Ja. Die Phasen liegen als Abschnitte im Projektstrukturplan, das Gate am Ende jeder Phase als Meilenstein, an dem die Zuarbeiten der beteiligten Bereiche hängen. Vor dem Gate ist damit ablesbar, was noch offen ist und bei wem es liegt. Die Entscheidung am Gate selbst – weiter, nacharbeiten oder abbrechen – trifft das Gremium, Linetrack liefert die Grundlage dafür.

Was passiert mit Spezialisten, die zwischen Entwicklungsprojekt und Tagesgeschäft aufgeteilt sind?

Sie tauchen mit ihrer realen Auslastung in jedem Projekt auf, in dem sie eingeplant sind. Damit wird sichtbar, was interne Vorhaben an Kapazität binden – und zwar bevor der Kundentermin kippt, nicht danach. Wie diese Portfolio-Sicht über alle parallelen Projekte hinweg funktioniert, beschreibt die Seite Multiprojektmanagement.