Vergleich

Linetrack vs.
Monday.com

Monday.com ist eine anpassbare No-Code-Plattform, auf der Teams ihre Aufgaben und Abläufe selbst in Boards abbilden. Für Task-Management funktioniert das in vielen Unternehmensbereichen gut. Dieser Vergleich zeigt, auf welcher Planungsebene eines Maschinenbauprojekts Monday.com seinen Platz hat, was darüber passiert und warum Linetrack diese Ebenen in einem System verbindet.
Linetrack im Vergleich zu Monday.com für die Planung und Steuerung von Projekten im Maschinen- und Anlagenbau

Kurzfassung

Monday.com ist ein Work OS: eine No-Code-Plattform, auf der Aufgaben und Workflows in Boards organisiert werden. Für Task-Management in vielen Unternehmensbereichen ist das eine gute Wahl. Ein Maschinenbauprojekt wird aber auf drei Ebenen geplant: Projektplanung mit Terminplan und Ressourcen-Forecast, Feinplanung und Personaleinsatz in den Abteilungen, Task-Tracking bei den Mitarbeitenden. Monday.com arbeitet auf der untersten Ebene. Abhängigkeiten gibt es ab dem Pro-Tarif zunächst je Board, Kapazitätsplaner und Portfolio-Sicht im Enterprise-Tarif. Linetrack verbindet alle drei Ebenen auf einer Datenbasis. Wer ein System für komplexe Projekte mit geteilten Abteilungen braucht, ist deshalb mit Linetrack besser bedient.

StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation
StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation

91 %

nannten Excel- und Tool-Chaos
als Ausgangsproblem

59 %

nannten manuelle Statusabfragen
als Ausgangsproblem

56 %

hatten bereits ein PM-System
und haben trotzdem gewechselt

10 Tage

vom Kick-off
bis zum Go-Live

Alle Kennzahlen auf dieser Seite stammen aus einer Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen, Stand August 2026. Bei den Ausgangsproblemen waren Mehrfachnennungen möglich.

Ausgangslage

Wofür Monday.com gebaut wurde

Monday.com beschreibt sich selbst als Work OS, eine No-Code-Plattform für Workflows in beliebigen Unternehmensbereichen. Ein Team baut seinen Ablauf aus Boards, Spalten und Automatisierungen zusammen, ohne Programmierung. Vertrieb, Marketing, HR und Projektteams können so dieselbe Plattform für sehr unterschiedliche Abläufe nutzen. Wer eine Aufgabe hat, bis wann und in welchem Status sie steht, ist im Board auf einen Blick zu sehen.

Für Projekte bietet Monday.com zusätzliche Bausteine an. Die Dependency-Spalte bildet ab dem Pro-Tarif Abhängigkeiten ab, zunächst innerhalb eines Boards. Kapazitätsplaner, Ressourcenverzeichnis und Portfolio-Sicht gehören zum Enterprise-Tarif. Der Kern bleibt das Board mit Aufgaben, Verantwortlichen, Status und Fälligkeit. Welche Systemkategorien es daneben gibt, ordnet der Software-Vergleich ein.

Planungsebenen

Wo Monday.com im Projekt ansetzt

Ein Maschinenbauprojekt wird auf drei Ebenen geplant. Vertrieb und Projektleitung erstellen Terminplan und Ressourcen-Forecast, meist in MS Project, Primavera oder Excel. Die Abteilungsleitung plant ihren Anteil fein und teilt einige Wochen vor Beginn der Arbeitsphase das Personal ein, mit einem Feinplanungssystem oder mit Excel-Listen. Aus dem Personaleinsatz werden Aufgaben für die Mitarbeitenden: Person, Tätigkeit, Fälligkeitsdatum. Auf dieser Ebene, beim Task-Tracking, arbeitet Monday.com, ebenso wie Trello, Asana oder Stackfield.

Jede Ebene hat heute ihr eigenes Werkzeug, und die Werkzeuge sprechen nicht miteinander. Der Forecast aus MS Project erreicht die Abteilung als Export, der Personaleinsatz aus Excel wird von Hand ins Board übertragen, und der Status aus dem Board kommt im Terminplan nicht an. Linetrack legt alle drei Ebenen auf eine gemeinsame Datenbasis. Die Projektleitung plant grob, die Abteilungsleitung plant fein bis auf Mitarbeiterebene, und die Rückmeldung am Vorgang aktualisiert denselben Plan. Wie das über Abteilungen und Projekte hinweg funktioniert, beschreibt die Seite Multiprojektmanagement.

  1. Vertrieb und Projektleitung

    Projektplanung und Ressourcen-Forecast

    Terminplan über die Projektlaufzeit und eine Vorhersage, welche Abteilung wann wie viele Stunden braucht.

    Typisch im Einsatz:
    • MS Project
    • Primavera P6
    • Excel
    Kostenseite:
    • ERP-Projektmodul

    Der Forecast geht als Ressourcenbedarf an die Abteilungen.

  2. Abteilungsleitung

    Feinplanung und Personaleinsatz

    Die Abteilung plant ihren Anteil fein und teilt einige Wochen vor Beginn der Arbeitsphase das Personal ein.

    Typisch im Einsatz:
    • Feinplanungssystem
    • Excel-Listen

    Aus dem Personaleinsatz wird die Aufgabe: Person, Tätigkeit, Fälligkeitsdatum.

  3. Mitarbeitende

    Task-Tracking

    Aufgaben abarbeiten und zurückmelden. Die Rückmeldung macht aus dem Soll-Stand des Plans einen Ist-Stand.

    Typisch im Einsatz:
    • Trello
    • Asana
    • Monday.com (dieser Vergleich)
    • Stackfield
    • Microsoft To Do

    Der Ist-Stand geht zurück in die Projektsteuerung: Soll-Ist-Vergleich, Szenarien, Umplanung.

Linetrack verbindet alle drei Ebenen auf einer Datenbasis

  1. Der Forecast landet direkt in der Abteilungsplanung
  2. Der Personaleinsatz erzeugt die Aufgaben
  3. Die Rückmeldung per App aktualisiert den Plan
  4. Soll-Ist und Szenarien in der Steuerung

Heute arbeitet jede Ebene oft in einem eigenen System. Abgeglichen wird per E-Mail, Meeting und Excel-Liste.

Bruchkante

Wo das Board an seine Grenze kommt

Die Grenze von Monday.com liegt nicht im Task-Management. Sie liegt dort, wo aus vielen Aufgaben ein Projekt mit Abhängigkeiten und geteilten Abteilungen wird.

Keiner dieser Punkte ist ein Fehler von Monday.com. Die Plattform ist für Aufgaben und Workflows gebaut und macht das gut. Ein Maschinenbauprojekt braucht zusätzlich Vorgänge mit Abhängigkeiten und Kapazitäten über alle Projekte, verbunden mit der Ebene, auf der die Aufgaben erledigt werden. Wie Termine und Kapazitäten zusammenhängen, beschreibt die Seite Termin- und Kapazitätsplanung.

  1. Eine Aufgabe ist noch kein Vorgang im Terminplan. Im Board hat eine Aufgabe einen Status und ein Fälligkeitsdatum. Im Maschinenbauprojekt hängt sie an einer Kette: Konstruktion vor Fertigung vor Montage. Rutscht die Konstruktion zwei Wochen nach hinten, muss sichtbar sein, was dahinter mitrutscht.
  2. Abhängigkeiten beginnen im einzelnen Board. Die Dependency-Spalte gibt es ab dem Pro-Tarif, und sie wirkt zunächst innerhalb eines Boards. Führt jede Abteilung ihr eigenes Board, verteilt sich die Kette von der Konstruktion bis zur Montage auf mehrere Boards.
  3. Die Kapazitätsfrage stellt sich über alle Projekte. Ist die Konstruktion im März über alle Projekte überbucht? Dafür braucht es Stunden je Abteilung und Woche, projektübergreifend gerechnet. Ressourcenverzeichnis und Kapazitätsplaner bietet Monday.com im Enterprise-Tarif an.
  4. Der Plan entsteht an anderer Stelle. Terminplan und Forecast kommen aus MS Project oder Excel, der Personaleinsatz aus der Liste der Abteilung. Ins Board gelangen die Aufgaben von Hand. Ändert sich der Terminplan, muss jemand die Aufgaben nachziehen.
  5. Der Ist-Stand bleibt im Board. Wird eine Aufgabe erledigt, steht das im Board, im Terminplan steht es nicht. Soll-Ist-Vergleich und Szenarien brauchen den Ist-Stand dort, wo der Plan liegt. Sonst beginnt vor jeder Besprechung die Statusabfrage, die 59 % der Linetrack-Kunden als Ausgangsproblem nannten.

Im Vergleich

Monday.com
gegen Linetrack

Sieben Punkte, an denen sich der Zuschnitt im Alltag zeigt. Es geht darum, wofür das jeweilige System gebaut ist, weniger um Funktionslisten.

In der ersten und der letzten Zeile hat Monday.com eigene Stärken: Die Plattform lässt sich ohne Programmierung auf sehr verschiedene Abläufe zuschneiden und mit vielen Kollaborations- und CRM-Werkzeugen verbinden. Für Maschinenbauprojekte zählen die Zeilen dazwischen. Welche Systeme Linetrack anbindet, steht auf der Seite Schnittstellen und Integrationen. Stand der Monday.com-Angaben: eigene Recherche auf Basis der offiziellen Monday.com-Support-Seiten, August 2026.

AspektMonday.com
GrundansatzNo-Code-Plattform, Abläufe werden aus Boards, Spalten und Automatisierungen gebautSoftware für Multiprojektmanagement im Maschinen- und Anlagenbau
PlanungsebeneTask-Management und Workflows in vielen UnternehmensbereichenProjektplanung, Feinplanung und Task-Tracking auf einer gemeinsamen Datenbasis
AbhängigkeitenDependency-Spalte ab dem Pro-Tarif, zunächst je BoardAnordnungsbeziehungen mit kritischem Pfad, Verschiebungen wirken durch die Kette
Kapazität über ProjekteKapazitätsplaner und Ressourcenverzeichnis im Enterprise-TarifKapazitäts-Histogramm direkt unter dem Balkenplan, projektübergreifend
Wer plant wasJedes Team richtet sein Board selbst einProjektleitung plant grob, Abteilungsleitung fein bis auf Mitarbeiterebene, mit Rollen und Rechten je Verantwortungsbereich
RückmeldungStatus je Aufgabe im BoardTask-Tracking direkt am Vorgang über Desktop und mobile App, daraus der Soll-Ist-Vergleich
AnbindungÜber 40 native Integrationen mit Schwerpunkt Kollaboration und CRM, ERP über Marktplatz-Apps oder iPaaSERP-Anbindung u. a. an SAP, proALPHA und AP+, Zeiterfassung u. a. AIDA, Finkzeit, OptiTime und VenDoc

Sicherheit & Vertrauen

Ihre Daten. Sicher in Deutschland.

Linetrack läuft vollständig in der EU – gehostet bei einem ISO-zertifizierten Partner, durchgängig verschlüsselt und regelmäßig gesichert.

Made in the EU

DSGVO-konform

Gehostet in Deutschland

Anwendung, Datenbank und Backups laufen ausschließlich bei Hetzner im Rechenzentrum Falkenstein.

Vollständig DSGVO-konform

Ihre Daten werden ausschließlich in der EU verarbeitet und gespeichert.

ISO/IEC 27001:2022-zertifiziertes Rechenzentrum

Unser Hosting-Partner betreibt das Rechenzentrum nach dem international anerkannten Sicherheitsstandard ISO/IEC 27001.

Verschlüsselt in Transit und im Ruhezustand

Datenübertragung über TLS 1.2/1.3, Speicherung mit AES-256-Verschlüsselung.

Mehrstufige Backups

Stündliche, tägliche und monatliche Backups mit einer Wiederherstellungszeit von in der Regel unter einer Stunde.

Ehrliche Abgrenzung

Wann Monday.com die richtige Wahl bleibt

Es gibt Situationen, in denen Monday.com das passendere Werkzeug ist. Vier davon:

  1. Task-Management ohne Terminplan. Sollen Aufgaben im Team verteilt und ihr Status verfolgt werden, und hängen die Aufgaben kaum voneinander ab, braucht es keinen Terminplan mit kritischem Pfad.
  2. Eine Plattform für viele Unternehmensbereiche. Sollen Vertrieb, Marketing, HR und Projektteams dasselbe Werkzeug nutzen und ihre Abläufe selbst bauen, spielt Monday.com seine Anpassbarkeit aus. Linetrack ist für Industrieprojekte gebaut und deckt diese Bereiche nicht ab.
  3. Wenige Projekte, kaum geteiltes Personal. Laufen nur wenige Projekte gleichzeitig und teilen sie sich kaum Mitarbeiter, stellt sich die Kapazitätsfrage über alle Projekte nicht.
  4. Kollaboration und CRM stehen im Mittelpunkt. Sollen Aufgaben vor allem mit Kollaborations- und CRM-Werkzeugen verknüpft werden, bieten die über 40 nativen Integrationen von Monday.com dafür einen breiten Anschluss.
Termin- und Ressourcenplanung in Linetrack über mehrere Projekte und Abteilungen

Anders liegt der Fall bei vielen parallelen Projekten, in denen Konstruktion, Fertigung und Montage dieselben Leute teilen und Terminplan, Personaleinsatz und Aufgaben heute in getrennten Werkzeugen stehen. Dort löst Linetrack diese Insellösungen ab und verbindet die Ebenen in einem System. Wie sich das im Maschinen- und Anlagenbau darstellt, beschreibt die Branchenseite.

Zusammenspiel

Wie Task-Tracking in Linetrack funktioniert

In Linetrack entstehen Aufgaben aus der Planung. Die Projektleitung legt Vorgänge und Abhängigkeiten an, die Abteilungsleitung plant ihren Anteil fein und weist Mitarbeitenden Vorgänge mit Fälligkeitsdatum zu. Die Mitarbeitenden sehen ihre Aufgaben und melden den Stand direkt am Vorgang zurück. Diese Rückmeldung ist der Ist-Stand im Terminplan, übertragen wird nichts.

Konstrukteure melden am Desktop zurück, Monteure und Servicetechniker unterwegs über die App. Lieferanten arbeiten mit einer kostenfreien Kollaborationslizenz im selben Plan. Wie die Rückmeldung von unterwegs aussieht, zeigt die Seite Mobile App.

Projektstrukturplan in Linetrack mit Arbeitspaketen, Vorgängen und verantwortlichen Abteilungen, aus denen die Aufgaben für das Task-Tracking entstehen

Bestehende Terminpläne aus Excel, MS Project, Primavera oder SAP werden per Import übernommen, das ist Standardfunktion. Das Testing vor der Entscheidung ist kostenfrei. Vom Kick-off bis zum Go-Live vergehen zehn Arbeitstage. Den Ablauf beschreibt die Seite Einführung.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Noch Fragen?

Buchen Sie sich einen Termin mit unserem Team.

Was ist der Unterschied zwischen Monday.com und Linetrack?

Monday.com ist eine No-Code-Plattform für Workflows und Task-Management in vielen Unternehmensbereichen. Linetrack ist Software für Multiprojektmanagement im Maschinen- und Anlagenbau und verbindet Projektplanung, Feinplanung in den Abteilungen und Task-Tracking auf einer gemeinsamen Datenbasis. Monday.com deckt die Ebene der Aufgaben ab, Linetrack alle drei Ebenen. Den Rahmen dazu beschreibt die Seite Multiprojektmanagement.

Ist Monday.com für Projektmanagement im Maschinenbau geeignet?

Für das Task-Management einzelner Teams ja. Für Maschinenbauprojekte mit Abhängigkeiten zwischen Konstruktion, Fertigung und Montage und mit Abteilungen, die mehrere Projekte gleichzeitig bedienen, fehlt die Verbindung zu Terminplan und Kapazitätsplanung. Abhängigkeiten gibt es ab dem Pro-Tarif zunächst je Board, Kapazitätsplaner und Portfolio-Sicht im Enterprise-Tarif.

Hat Monday.com Abhängigkeiten zwischen Aufgaben?

Ja, über die Dependency-Spalte ab dem Pro-Tarif, zunächst innerhalb eines Boards. In Linetrack gehören Anordnungsbeziehungen mit kritischem Pfad zum Terminplan, und Verschiebungen wirken durch die Kette der verknüpften Vorgänge. Wie der Balkenplan aufgebaut ist, zeigt die Seite Gantt-Planung.

Kann ich in Monday.com die Auslastung über mehrere Projekte sehen?

Kapazitätsplaner und Ressourcenverzeichnis bietet Monday.com im Enterprise-Tarif an. In Linetrack liegt das Kapazitäts-Histogramm direkt unter dem Balkenplan und zeigt die Auslastung je Abteilung über alle Projekte. Damit lässt sich beantworten, ob die Konstruktion im März überbucht ist. Mehr dazu auf der Seite Ressourcen- und Kapazitätsplanung.

Kann Linetrack Monday.com für das Task-Tracking ersetzen?

In Maschinenbauprojekten ja. Das Task-Tracking in Linetrack läuft direkt am Vorgang über Desktop und mobile App, und die Aufgaben kommen aus der Feinplanung der Abteilungen. Nutzen andere Unternehmensbereiche Monday.com für ihre eigenen Abläufe, kann das so bleiben.

Was kostet Linetrack im Vergleich zu Monday.com?

Zu den Tarifen von Monday.com äußert sich Linetrack nicht, sie werden laufend weiterentwickelt. Für Linetrack gilt: ab 10 € pro Nutzer und Monat, modular nach gebuchten Funktionsbausteinen. Lieferanten erhalten eine kostenfreie Kollaborationslizenz, und das Testing vor der Entscheidung ist kostenfrei. Eine belastbare Zahl für Ihren Zuschnitt entsteht im Erstgespräch.