Multiprojektmanagement

Multiprojektmanagement
für komplexe Industrieprojekte

Projekte einsteuern, ohne Ressourcen zu überbuchen. Verzüge und Engpässe früh sehen und zwischen Projektleitung und Abteilung lösen – in einem System. Speziell für Maschinen- und Anlagenbau.
Linetrack Multiprojektmanagement-Software für den Maschinen- und Anlagenbau

Kurzfassung

Multiprojektmanagement ist die zentrale Steuerung mehrerer paralleler Projekte mit gemeinsamen Ressourcen. Die Projektleitung steuert neue Projekte gegen die verfügbaren Kapazitäten ein, überwacht das Portfolio und entscheidet bei Verzügen und Engpässen. Die Abteilungsverantwortlichen ergänzen die Feinplanung, planen ihre Mitarbeiter ein und lösen Konflikte zuerst im eigenen Bereich; was sie nicht auffangen, geht zurück ins Projekt. Linetrack aus Stuttgart bildet beide Ebenen in einem System ab, Termine und Kapazitäten nativ verbunden. Industrieunternehmen wie Stadler Rail, Schnaithmann, Stoll Gruppe und bavius haben damit über 4.000 Projekte abgeschlossen und steuern aktuell 1.512 parallel.

StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation
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270+

parallele Projekte
bei einem einzelnen Kunden

400+

abgelöste Excel-Listen
und Planungstools

1512

parallel gesteuerte
Projekte

4000+

abgeschlossene
Industrieprojekte

*Werte aus produktiven Linetrack-Implementierungen, Stand August 2026.

Herausforderungen

Typische Schmerzpunkte im
Multiprojektmanagement

Im Maschinen- und Anlagenbau laufen zehn bis hunderte Projekte parallel mit unterschiedlichen Laufzeiten, Kunden und Ressourcenanforderungen. Aus diesem Alltag entstehen vier typische Engpässe – die meisten davon werden zu spät sichtbar. Welche Funktionen eine Multiprojektmanagement-Software mitbringen muss, um genau diese Engpässe sichtbar zu machen, haben wir separat aufgeschlüsselt.

Keine verlässliche Gesamtübersicht über parallele Projekte

Excel-Listen, einzelne MS-Project-Files und ERP-Auswertungen liefern Teilbilder – keine konsolidierte Sicht. Geschäftsführung und Projektleitung treffen Entscheidungen auf veralteten Datenständen. Fehlende Portfolio-Transparenz ist der Auslöser, den ausnahmslos jeder Linetrack-Kunde vor der Einführung nannte – Entscheidungen liefen zuvor über Erfahrung und Bauchgefühl statt über Zahlen.

Pattern für Problem-Cards.

Unsichtbare Abhängigkeiten zwischen Projekten

Ein verspätetes Bauteil in Projekt A blockiert die Montage in Projekt B. In fragmentierten Tools fällt das erst auf, wenn der Engpass schon eingetreten ist.

Pattern für Problem-Cards.

Ressourcenkonflikte zwischen Projekten

Mehrere Projekte greifen auf dieselben Konstrukteure, Monteure und Anlagentechniker zu. Wer wirklich frei ist und wer überlastet, lässt sich aus separaten Projektplänen kaum ableiten.

Pattern für Problem-Cards.

Hoher manueller Abstimmungsaufwand

Statusabfragen per E-Mail, Telefon und Meeting-Runden verschlingen Stunden pro Woche. Bis ein Statusbericht steht, ist er meist schon veraltet.

Pattern für Problem-Cards.

Definition

Was ist Multiprojektmanagement?

Im Maschinen- und Anlagenbau ist Multiprojektmanagement Standard, nicht Sonderfall: Engineering-Projekte, Sondermaschinen, Anlagen-Umbauten und Service-Aufträge laufen parallel und teilen sich Ressourcen wie Konstruktion, Montage und Inbetriebnahme. Wer hier auf Einzelprojektsicht zurückfällt, übersieht die wesentlichen Engpässe.

Ressourcen-Übersicht in Linetrack: Wochenauslastung von Konstruktion, Montage und Produktion mit markierter ÜberlastPortfolio-Ansicht in Linetrack: 17 parallele Projekte im Gantt-Diagramm mit Terminen, Fortschritt und aufgeklapptem Projekt inklusive Abhängigkeiten

Rollen und Ablauf

Wer im Multiprojektmanagement
welche Aufgabe hat

Multiprojektmanagement ist keine Aufgabe einer einzelnen Rolle. Es sind zwei Regelkreise, die ineinandergreifen: die Projektleitung steuert über alle Projekte hinweg, die Abteilungen planen ihre Kapazitäten im Detail. Entscheidend ist die Übergabe zwischen beiden.

Projektleitung und PMO

Ebene: Portfolio – alle Projekte, alle Abteilungen

  1. 1

    Projekte einsteuern

    Neue Aufträge terminlich einplanen, gegen die tatsächlich freien Kapazitäten der beteiligten Bereiche. Nicht gegen den Wunschtermin.

  2. 2

    Projekte und Portfolio überwachen

    Termine, Fortschritt und Auslastung über alle laufenden Projekte in einer Sicht verfolgen, statt sie einzeln abzufragen.

  3. 3

    Bei Verzug oder Engpass steuern

    Kippt ein Termin oder ist ein Bereich überlastet: Prioritäten setzen, verschieben, umverteilen, Varianten gegeneinander rechnen.

  4. 4

    Lösung in die Abteilung einsteuern

    Die Entscheidung geht als geänderter Termin oder geänderter Umfang an den betroffenen Bereich zurück. Im System, nicht per Mail.

Übergabe an die Abteilung

Abteilungsverantwortliche

Ebene: der eigene Bereich – Konstruktion, Fertigung, Montage

  1. 1

    Feinplanung ergänzen

    Projektvorgaben in Arbeitspakete herunterbrechen, Aufwände schätzen, Reihenfolgen festlegen. Das kann nur der Bereich selbst.

  2. 2

    Mitarbeiter einplanen

    Namentliche Zuordnung auf Vorgänge, mit Blick auf Qualifikation, Urlaub und die anderen Projekte im selben Zeitraum.

  3. 3

    Den eigenen Bereich steuern

    Verzüge und Überlast zuerst intern auflösen: umplanen, tauschen, vorziehen, Aufgaben anders verteilen.

  4. 4

    Lösung ins Projekt zurückspielen

    Was der Bereich nicht auffängt, wird im Projektplan sichtbar und landet damit wieder bei der Projektleitung.

Rückmeldung ins Projekt

Wenn eine Abteilung es allein nicht löst

Betrifft eine Lösung mehrere Abteilungen oder verschiebt sie Termine in anderen Projekten, geht sie zurück an die Projektleitung. Erst auf Portfolio-Ebene ist zu sehen, was die Umplanung im Rest der Projektlandschaft auslöst. Dieser Wechsel zwischen den Ebenen ist der Kern von Multiprojektmanagement. In getrennten Tools für Termine und Kapazitäten bricht er ab.

Lösung

Warum Linetrack für Multiprojektmanagement im Maschinen- und Anlagenbau?

Generische Projektmanagement-Tools sind für einfache Task-Listen gebaut, nicht für vernetzte Projektlandschaften. Sie scheitern an Industrieprojekten mit hohen Abhängigkeiten, Ressourcen-Verflechtungen und externen Partnern. Linetrack ist anders gebaut.

Kollaborativ statt PMO-Insel

Projektleitung, Fachabteilungen und Lieferanten planen im selben System – nicht in getrennten Tools mit später Synchronisation. Daten entstehen dort, wo sie hingehören, und sind überall sofort verfügbar.

Pattern für Problem-Cards.

Termine und Kapazitäten in einem System

Einzigartig im Markt: Terminplanung und Ressourcenplanung sind nativ verbunden. Kein Datenverlust zwischen Tools, keine widersprüchlichen Stände, keine manuelle Synchronisation zwischen MS Project und Excel.

Pattern für Problem-Cards.

Industriefokus

Gebaut für komplexe, plangetriebene Industrieprojekte mit langen Laufzeiten und hohen Abhängigkeiten. Nicht für Software-Sprints oder Marketing-Kampagnen. Eingesetzt im Maschinen- und Anlagenbau, in der Gebäudetechnik und in der Bauindustrie.

Pattern für Problem-Cards.

USP 1

Projektebene und Abteilungsebene planen im selben Plan

Die Projektleitung plant Meilensteine und Grobtermine über alle Projekte. Die Abteilung plant, wer wann woran arbeitet. In den meisten Unternehmen sind das zwei getrennte Pläne: einer in MS Project, einer in der Excel-Liste des Bereichs. Jede Änderung muss jemand von Hand in den anderen Plan tragen.

Bei Linetrack sind es zwei Sichten auf denselben Plan. Die Abteilung ergänzt ihre Feinplanung unter den Projektvorgängen, die Projektleitung sieht sofort, ob der Termin damit noch hält. Kein Statusabgleich, keine zwei Wahrheiten. Lieferanten hängen ebenfalls direkt im Plan, statt per Mail abgefragt zu werden.

Wie diese Aufteilung im Detail funktioniert – wer welche Schreibrechte hat, warum eine Fachabteilung ihre Daten freiwillig pflegt und wo die Grenze zwischen Mitplanen und Mitentscheiden liegt – beschreibt die Seite zum kollaborativen Projektmanagement.

Projektleitung plant Meilensteine und Grobtermine über alle Projekte

Konstruktion, Fertigung und Montage ergänzen die Feinplanung im eigenen Bereich

Lieferanten erhalten strukturierten Zugang zu ihren Aufgaben und Terminen

Jede Änderung propagiert sofort ins Portfolio, ohne Statusabfrage

Stilisierte Gantt-Ansicht einer Projektmanagement-Software für den Maschinen- und Anlagenbau mit kollaborativer Ressourcenplanung, rollenbasierten Ansichten und Echtzeit-Statusübersicht über mehrere Projekte und Fachbereiche.

USP 2

Termine und Kapazitäten gemeinsam in einem System

Termin- und Kapazitätsplanung in einem System bedeutet: Projektleitung und Fachabteilungen planen gemeinsam – Termine und Ressourcen sind jederzeit aufeinander abgestimmt, ohne Datenverlust zwischen Tools. Linetrack ist die einzige Plattform, die beides nativ verbindet.

In den meisten Maschinenbau-Unternehmen lebt die Terminplanung in MS Project oder Excel, die Kapazitätsplanung in einem separaten Ressourcen-Tool oder in der ERP-Auswertung. Beide Pläne werden manuell synchronisiert – mit zwangsläufigem Versatz und ständigen Konflikten.

Linetrack bricht diese Trennung auf. Wird ein Termin verschoben, sieht die Kapazitätsplanung das sofort. Fällt ein Konstrukteur aus, wirkt sich das direkt auf die abhängigen Termine aus. Das ist keine Schnittstelle zwischen zwei Systemen – das ist ein System.

AspektKlassische Tool-Landschaft
TerminplanungMS Project / ExcelEin System
KapazitätsplanungSeparates Tool oder ERPEin System
SynchronisationManuell, mit VersatzNativ, in Echtzeit
DatenstandWidersprüchlichSingle Source of Truth
Reaktion auf ÄnderungenStunden bis TageSofort
ntegrierte Termin- und Kapazitätsplanung für Maschinen- und Anlagenbau mit Gantt-Diagramm, Ressourcenauslastung, Echtzeit-Engpasserkennung und kollaborativer Projektsteuerung in einer zentralen Projektmanagement-Software.

USP 3

Gebaut für den Maschinen- und Anlagenbau

Linetrack ist keine generische Projektmanagement-Software, die nachträglich an die Industrie angepasst wurde. Die Plattform ist von Grund auf für plangetriebene Industrieprojekte gebaut – mit langen Laufzeiten, vielen Abhängigkeiten und wechselnden Ressourcen über Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme hinweg.

Das zeigt sich in jeder Funktion: Strukturpläne für komplexe Maschinen, Soll-Ist-Vergleiche über Monate, Lieferanteneinbindung in den Terminplan, Schnittstellen zu Zeiterfassung und ERP. Tools für Software-Sprints oder Marketing-Kampagnen kennen diese Anforderungen nicht. Wie sich Linetrack gegen klassische Tool-Landschaften und Einzellösungen schlägt, zeigt der Multiprojektmanagement-Software im Vergleich.

Nahtlose Integration

Schnittstellen zu ERP, Zeiterfassung und Office

Linetrack ersetzt nicht eure bestehende IT-Landschaft – es vernetzt sie. Standardisierte Schnittstellen verbinden Linetrack mit den Systemen, die im Maschinen- und Anlagenbau verbreitet sind.

SAP · ERP (REST) · MS Project · Primavera · Excel · AIDA ORGA · Finkzeit · OptiTime

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Noch Fragen?

Fragen zu Kosten, Einführung und Ressourcenkonflikten beantwortet die FAQ-Sammlung Multiprojektmanagement. Für alles andere: Termin buchen.

Was ist Multiprojektmanagement?

Multiprojektmanagement ist die zentrale Planung, Steuerung und Überwachung mehrerer paralleler Projekte mit gemeinsamen Ressourcen und gegenseitigen Abhängigkeiten. Es betrachtet alle Projekte als Portfolio – mit Blick auf Ressourcenkonflikte, Prioritäten und Gesamtfortschritt – statt jedes Projekt isoliert zu führen.

Warum braucht ein Industrieunternehmen Multiprojektmanagement?

Im Maschinen- und Anlagenbau laufen typischerweise zehn bis dreißig Projekte parallel mit geteilten Ressourcen wie Konstruktion, Montage und Inbetriebnahme. Ohne dedizierte Software bleiben Abhängigkeiten unsichtbar, Engpässe entstehen kurzfristig und Statusabfragen kosten Stunden pro Woche. Multiprojektmanagement-Software konsolidiert diese Sicht in einem System.

Wie unterscheidet sich Multiprojektmanagement von klassischem Projektmanagement?

Klassisches Projektmanagement betrachtet ein einzelnes Projekt isoliert. Multiprojektmanagement steuert mehrere Projekte gleichzeitig und macht projektübergreifende Ressourcenkonflikte, Abhängigkeiten und Prioritäten sichtbar. Entscheidend ist die Portfolio-Sicht: Welches Projekt hat Vorrang, wenn dieselben Mitarbeiter gebraucht werden?

Wer ist im Multiprojektmanagement wofür verantwortlich?

Zwei Rollen teilen sich die Arbeit. Die Projektleitung steuert neue Projekte gegen die verfügbaren Kapazitäten ein, überwacht Termine und Auslastung über das gesamte Portfolio und entscheidet bei Verzügen oder Engpässen über Prioritäten und Verschiebungen. Die Abteilungsverantwortlichen ergänzen die Feinplanung, planen namentlich Mitarbeiter ein und lösen Konflikte zuerst im eigenen Bereich. Was dort nicht aufzufangen ist oder mehrere Abteilungen betrifft, geht zurück an die Projektleitung.

Wie läuft der Multiprojektmanagement-Prozess ab?

In einem Kreislauf aus vier Schritten: einsteuern, feinplanen, überwachen, nachsteuern. Ein neues Projekt wird gegen die freien Kapazitäten terminiert, die Abteilungen ergänzen ihre Feinplanung und planen Mitarbeiter ein. Im laufenden Betrieb verfolgt die Projektleitung Termine und Auslastung über alle Projekte. Tritt ein Verzug oder Engpass auf, wird die Lösung dort gesucht, wo sie liegt: im Bereich, oder bei abteilungsübergreifender Wirkung im Portfolio.

Für wie viele Projekte eignet sich Linetrack?

Linetrack skaliert vom fokussierten Projektteam bis zum großen Portfolio – in der Praxis von 5 bis über 270 gleichzeitig laufenden Projekten pro Kunde. Insgesamt werden aktuell 1.512 Industrieprojekte parallel über Linetrack gesteuert.

Case Study

Wie Schnaithmann seine Projektplanung transparent machte

Als Maschinenbauer mit über 270 parallelen Projekten kämpfte Schnaithmann mit fragmentierten Planungsständen über mehrere Tools. Mit Linetrack laufen heute alle Projekte in einer zentralen Plattform zusammen – mit verlässlicher Gesamtübersicht über Termine, Ressourcen und Status.

„Mit Linetrack haben wir zahlreiche intransparente Planungen eliminiert."

Niklas Reitinger

Leiter Projektmanagement

Schnaithmann Maschinenbau GmbH
Schnaithmann
Niklas Reitinger