Übersicht

Drei Anwendungsfälle,
die aufeinander aufbauen

Zuerst Termine und Kapazitäten in einem System, dann die Fachabteilungen als Mitplanende, dann die externen Lieferanten. Jede Stufe erweitert den Kreis derer, die denselben Plan pflegen – und lässt sich einzeln einführen.
Ein Projektplan in Linetrack, an dem Projektleitung, Fachabteilungen und Lieferanten gemeinsam arbeiten

Kurzfassung

Linetrack deckt drei aufeinander aufbauende Anwendungsfälle ab: Termin- und Kapazitätsplanung in einem System, kollaboratives Projektmanagement und die Einbindung von Lieferanten. Jede Stufe erweitert den Kreis derer, die denselben Plan pflegen – von der Projektleitung über die Fachabteilungen bis zum externen Partner. Die Stufen bauen aufeinander auf, lassen sich aber einzeln einführen.

StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation
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91 %

nannten Excel- und Tool-Chaos
als Ausgangsproblem

100 %

nannten fehlende Transparenz
über das Projektportfolio

56 %

hatten binnen sechs Monaten eine
laufende Schnittstelle im Einsatz

1512

parallel gesteuerte
Industrieprojekte

*Alle Kennzahlen auf dieser Seite stammen aus einer Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen, Stand August 2026. Mehrfachnennungen möglich.

Einstieg

Die drei Anwendungsfälle im Überblick

Die Reihenfolge folgt keiner Produktstufe, sondern der Frage, wer schreibend am Plan arbeitet. Jede Karte nennt in einem Satz, wer mitplant und was dadurch im Plan sichtbar wird.

Stufe 1
Termine und Kapazitäten in einem System
Wer plant mit

Die Projektleitung plant Termine und verfügbare Kapazitäten in derselben Datenbasis, statt sie zwischen zwei Werkzeugen abzugleichen.

Was dadurch sichtbar wird

Ob ein zugesagter Termin auf freier Kapazität steht. Ressourcenkonflikte werden projektübergreifend sichtbar, nicht erst beim Reißen des Termins.

Termin- und Kapazitätsplanung in einem System
Stufe 2
Fachabteilungen planen mit
Wer plant mit

Abteilungsleitung und Mitarbeiter pflegen ihren Anteil selbst – jede Rolle mit Schreibrecht genau auf den Teil, für den sie einsteht.

Was dadurch sichtbar wird

Der Projektstand als Stand der letzten Rückmeldung statt als Stand der letzten Abfrage. Die Statusrunde entfällt als Arbeitsschritt.

Kollaboratives Projektmanagement
Stufe 3
Lieferanten planen mit
Wer plant mit

Der externe Partner bekommt eigene Vorgänge und einen eigenen Zugang und meldet Termine und Fortschritt direkt im Plan zurück.

Was dadurch sichtbar wird

Der Fremdanteil. Ein gemeldeter Verzug schlägt direkt in den Gesamtplan durch, statt manuell übertragen zu werden.

Lieferanten in Projekte einbinden

Die drei Seiten beschreiben denselben Plan aus drei Blickwinkeln, nicht drei Produkte. Wer nur eine Stufe braucht, liest nur eine Seite.

Wer schreibt in den Plan

Wer mit am Plan arbeitet – Stufe für Stufe

Die drei Stufen sind eine Lesereihenfolge, keine Ausbaustufen des Produkts. Sie beschreiben, wie weit der Kreis derer geöffnet ist, die ein eigenes Schreibrecht am Plan haben. Wer damit anfängt, fängt in der Regel bei Terminen und Kapazitätsplanung an – ohne verbundene Kapazitäten sieht niemand, was eine Zusage tatsächlich kostet.

Mit jeder weiteren Stufe kommt keine Funktion dazu, sondern mindestens eine weitere Rolle mit eigenem Schreibrecht. Was wächst, ist deshalb nicht der Funktionsumfang, sondern der Anteil des Plans, der aus erster Hand gepflegt wird.

Wie der Kreis wächst

Vier Rollen, drei Stufen: Jede Stufe übernimmt die Rollen der vorherigen und nimmt mindestens eine weitere dazu.

schon dabeineu in dieser Stufe
  1. Stufe 1Termine und Kapazitäten in einem System1 RolleSichtbar wird: ob ein zugesagter Termin auf freier Kapazität steht – Ressourcenkonflikte werden projektübergreifend sichtbarStufe 1: Termine und Kapazitäten in einem System. 1 Rolle mit Schreibrecht am Plan: Projektleitung. Neu in dieser Stufe: Projektleitung. Sichtbar wird: ob ein zugesagter Termin auf freier Kapazität steht – Ressourcenkonflikte werden projektübergreifend sichtbar.
  2. Stufe 2Fachabteilungen planen mit3 RollenSichtbar wird: der Projektstand als Stand der letzten Rückmeldung statt der letzten AbfrageStufe 2: Fachabteilungen planen mit. 3 Rollen mit Schreibrecht am Plan: Projektleitung, Abteilungsleitung, Mitarbeiter. Neu in dieser Stufe: Abteilungsleitung, Mitarbeiter. Sichtbar wird: der Projektstand als Stand der letzten Rückmeldung statt der letzten Abfrage.
  3. Stufe 3Lieferanten planen mit4 RollenSichtbar wird: der Fremdanteil – ein gemeldeter Verzug schlägt direkt in den Gesamtplan durchStufe 3: Lieferanten planen mit. 4 Rollen mit Schreibrecht am Plan: Projektleitung, Abteilungsleitung, Mitarbeiter, Lieferant. Neu in dieser Stufe: Lieferant. Sichtbar wird: der Fremdanteil – ein gemeldeter Verzug schlägt direkt in den Gesamtplan durch.

Die Stufen beschreiben, wie weit der Kreis der Mitplanenden geöffnet ist – keine Ausbaustufen des Produkts. Die vier Rollen und ihre Schreibrechte stammen aus den drei verlinkten Anwendungsfall-Seiten.

Einordnung

Anwendungsfall, Produktseite, Begriffsseite: was wo steht

Zu jedem der drei Fälle gibt es hier mehrere Seiten, und sie beantworten unterschiedliche Fragen. Wer die Aufteilung kennt, landet schneller auf der Seite, die die eigene Frage tatsächlich beantwortet.

  1. Anwendungsfall – der Ablauf im Projekt. Wer wann was in den Plan schreibt, in welcher Reihenfolge das passiert und was bei einer Abweichung geschieht. Das sind die drei Seiten, auf die diese Übersicht verlinkt – jede beschreibt eine Stufe des Kreises.
  2. Produktseite – der Funktionsumfang eines Moduls: welche Funktionen es gibt, wie sie im System aussehen und was eine Demo zeigt. Zur dritten Stufe gehört zum Beispiel die Produktseite Lieferantenzugang. Wer wissen will, ob eine Funktion existiert, ist dort richtig; wer wissen will, wie der Ablauf im Projekt aussieht, auf der Anwendungsfall-Seite.
  3. Begriffsseite – der Oberbegriff samt seiner Grenzen. Lieferantenmanagement umfasst auch Auswahl, Qualifizierung, Bewertung und Vertragsbeziehung. Linetrack deckt davon die Termin- und Aufgabenkoordination im laufenden Projekt ab, nicht den Einkaufsprozess – die Begriffsseite zieht diese Linie ausführlich.

Praktisch heißt das: Bei einer Funktionsfrage („Kann der Lieferant Dateien am Vorgang anhängen?“) führt die Produktseite schneller zum Ziel. Bei einer Ablauffrage („Was passiert, wenn er zwei Wochen Verzug meldet?“) die Anwendungsfall-Seite. Bei einer Einordnungsfrage („Ist das nicht Sache des Einkaufs?“) die Begriffsseite.

Quer dazu liegen die Branchenseiten. Sie sortieren dieselben Fragen nach Projektstruktur statt nach Anwendungsfall – etwa Projektmanagement im Maschinen- und Anlagenbau, wo alle drei Stufen üblicherweise zusammentreffen, weil dieselben Konstrukteure und Monteure an mehreren Projekten arbeiten und wesentliche Anteile fremdvergeben werden.

Ehrlich abgegrenzt

Wo die drei Anwendungsfälle aufhören

Drei Punkte stehen auf den Kindseiten ausführlich und sollen hier nicht fehlen, weil sie über die Erwartung entscheiden.

  1. Kollaborativ heißt nicht, dass jeder alles ändern darf. Jedes Schreibrecht hängt an einer Rolle: Die Projektleitung verantwortet Meilensteine, Phasen und die Vorgaben je Abteilung, der Abteilungsleiter plant innerhalb dieser Vorgaben, Mitarbeiter melden Fortschritt auf ihren eigenen Aufgaben zurück. Und die Entscheidung, was bei einem Konflikt passiert, trifft weiterhin ein Mensch in einer Besprechung – das System liefert die Zahlen, nicht das Urteil.
  2. Kein Chat- oder Social-Collaboration-Werkzeug. Es gibt keinen Aktivitätenstrom, keine Kanäle, keine Reaktionen. Kommunikation bleibt in Microsoft Teams, in Outlook und im Besprechungsraum; die Planung bleibt im System. Zu den Systemen, die täglich genutzt werden, bestehen Schnittstellen.
  3. Kein Procurement- oder SRM-System. Ausschreibung, Qualifizierung, Bewertung, Bestellung und Rahmenverträge bleiben im Beschaffungssystem. Linetrack koordiniert den Termin und die Aufgaben im laufenden Projekt, nicht die Vergabe.

FAQ

Häufige Fragen zu den Anwendungsfällen

Noch Fragen?

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Welche drei Anwendungsfälle deckt Linetrack ab?

Termin- und Kapazitätsplanung in einem System, kollaboratives Projektmanagement und die Einbindung von Lieferanten. Die drei bauen aufeinander auf: Zuerst liegen Termine und Kapazitäten in derselben Datenbasis, dann pflegen die Fachabteilungen ihren Anteil selbst, dann kommt der externe Partner mit eigenen Vorgängen dazu. Welches Werkzeug dabei abgelöst wird – Excel, MS Project oder Primavera –, beantworten die Werkzeugvergleiche.

In welcher Reihenfolge führt man die Stufen ein?

In der Reihenfolge, in der sie hier stehen. Der Rollout beginnt im Projektmanagement: Im Median vergehen zwischen Kick-off und dem ersten selbst geplanten Projekt 10 Arbeitstage. Anschließend wird stufenweise in weitere Abteilungen ausgerollt, während bestehende Projekte weiterlaufen. Lieferanten kommen zuletzt dazu, weil ihre Rückmeldung erst dann etwas bewirkt, wenn intern jemand die Auswirkung sieht.

Muss man alle drei Stufen nutzen?

Nein. Die Stufen bauen inhaltlich aufeinander auf, sind aber einzeln einsetzbar. Unternehmen, die kaum fremdvergeben, bleiben dauerhaft bei den ersten beiden. Wer nur die Projektleitung im System hat, bekommt bereits eine ressourcengeprüfte Terminplanung – nur bleibt der Plan dann so aktuell wie die letzte Abfrage.

Können wir mit Stufe 2 anfangen, wenn die Kapazitäten noch nicht gepflegt sind?

Technisch ja, praktisch selten sinnvoll. Der Abteilungsleiter pflegt seinen Anteil, weil seine Auslastungssicht sein eigenes Planungswerkzeug ist – und diese Sicht entsteht aus den Kapazitäten: Stundenvorgaben aus allen Projekten, abzüglich Urlaub, Krankheit und laufender Arbeit. Fehlen die Kapazitäten, bleibt vom Mitplanen nur eine Meldepflicht gegenüber der Projektleitung übrig, und die bleibt beim ersten Termindruck liegen.

Wer plant mit – und wer entscheidet?

Mit am Plan schreiben je nach Stufe bis zu vier Rollen: Projektleitung, Abteilungsleitung, Mitarbeiter und Lieferant, jede mit Schreibrecht auf ihren eigenen Verantwortungsbereich. Entschieden wird davon unabhängig: Was ein Abteilungsleiter in seinem Bereich lösen kann, löst er selbst; alles darüber hinaus eskaliert sichtbar zur Projektleitung. Das System zeigt die Auswirkung, die Entscheidung bleibt beim Menschen.

Wo hören die drei Anwendungsfälle auf?

An drei Stellen: Kollaborativ heißt nicht, dass jeder alles ändern darf – Schreibrechte hängen an Rollen. Linetrack ist kein Chat-Werkzeug; Kommunikation bleibt in Teams und Outlook. Und es ist kein Procurement- oder SRM-System: Ausschreibung, Bewertung und Bestellung bleiben im Beschaffungssystem, Linetrack koordiniert den Termin im laufenden Projekt.