Übersicht

Anwendungsfälle
entlang des Planungskreislaufs

Vom Vertriebsforecast bis zur Benachrichtigung nach einer Gegenmaßnahme: Jeder Schritt des Planungskreislaufs ist ein Anwendungsfall, und alle laufen in einem System. Drei Stärken tragen den Kreislauf und sind auf lange, mehrstufige Industrieprojekte zugeschnitten: Termine und Kapazitäten in einem System, Fachabteilungen, die selbst mitplanen, und Lieferanten, die direkt im Plan zurückmelden.
Ein Projektplan in Linetrack, an dem Projektleitung, Fachabteilungen und Lieferanten gemeinsam arbeiten

Kurzfassung

Die Anwendungsfälle von Linetrack sind die neun Schritte des Planungskreislaufs: Vertriebsforecast, Grobplanung, Fein- und Einsatzplanung, Tracking vor Ort, Portfolio-Analyse, Szenarioplanung, Soll-Ist-Vergleich, Gegenmaßnahmen und Benachrichtigung. Drei USPs tragen diese Schritte besonders: Termin- und Kapazitätsplanung in einem System, kollaboratives Projektmanagement und die Einbindung von Lieferanten. Jeder USP erweitert den Kreis derer, die denselben Plan pflegen. Die USPs bauen aufeinander auf, lassen sich aber einzeln einführen.

StadlerSTOLLSchnaithmannMSGLANG TECHNIKInVENTerKSKSCHIRMACHERVOWEMAKrüger & SaleckerBAVIUSSAMALPHA PLANSCHAUENBURGGRÜBL Automatisierungstechnik GmbHbpmHywaxPGA AnlagenbauKSK AutomationProla Automation
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91 %

nannten Excel- und Tool-Chaos
als Ausgangsproblem

100 %

nannten fehlende Transparenz
über das Projektportfolio

56 %

hatten binnen sechs Monaten eine
laufende Schnittstelle im Einsatz

1512

parallel gesteuerte
Industrieprojekte

Alle Kennzahlen auf dieser Seite stammen aus einer Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen, Stand August 2026. Mehrfachnennungen möglich.

Anwendungsfälle

Neun Anwendungsfälle, ein Planungskreislauf

Jeder Schritt ist ein Anwendungsfall, und ein Projekt läuft nicht einmal durch den Kreis, sondern laufend: Aus einer Rückmeldung in der Montage wird eine Warnung im Portfolio, daraus ein Szenario, daraus eine Entscheidung, die alle Betroffenen erreicht. Wählen Sie einen USP, um zu sehen, welche Anwendungsfälle er trägt.

  1. Planen · Schritt 1Vertriebsforecast

    Der Ressourcenbedarf einer Angebotschance wird grob je Abteilung geschätzt und gegen die Kapazitäten gelegt, bevor der Auftrag da ist.

    Rolle: VertriebTermin & Kapazität · KernKollaborativ · berührt
    Termin- und Kapazitätsplanung
  2. Planen · Schritt 2Grobplanung

    Das gewonnene Projekt wird strukturiert, im Gantt terminiert und bekommt verbindliche Stundenvorgaben je Abteilung.

    Rolle: ProjektleitungTermin & Kapazität · KernKollaborativ · Kern
    Gantt-Planung
  3. Planen · Schritt 3Fein- und Einsatzplanung

    Die Abteilungen übernehmen Zeitfenster und Stunden aus der Grobplanung und verteilen sie auf Mitarbeiter. Fremdvergaben werden als externe Leistung angelegt.

    Rolle: AbteilungsleitungTermin & Kapazität · KernKollaborativ · KernLieferanten · Kern
    Ressourcen- und Kapazitätsplanung
  4. Verfolgen · Schritt 4Tracking vor Ort

    Fortschritt wird dort gemeldet, wo die Arbeit passiert: am Kanban-Board, in der Linetrack-App oder vom Lieferanten direkt am Vorgang.

    Rolle: Mitarbeiter, LieferantKollaborativ · KernLieferanten · Kern
    Linetrack Mobile App
  5. Verfolgen · Schritt 5Portfolio-Analyse

    Verzüge und kommende Engpässe werden über alle Projekte sichtbar, solange noch Zeit zum Reagieren bleibt.

    Rolle: Projektleitung, ManagementTermin & Kapazität · KernLieferanten · berührt
    Multiprojektmanagement
  6. Steuern · Schritt 6Szenarioplanung

    Alternativen werden durchgerechnet, ohne den gültigen Plan anzufassen.

    Rolle: ProjektleitungTermin & Kapazität · KernKollaborativ · berührt
    Projektplanung und -steuerung
  7. Steuern · Schritt 7Soll-Ist-Vergleich

    Das gewählte Szenario wird gegen den tatsächlichen Stand aus den Rückmeldungen gestellt.

    Rolle: ProjektleitungKollaborativ · berührtKeinem USP allein zugeordnet
    Soll-Ist-Vergleich
  8. Steuern · Schritt 8Gegenmaßnahmen

    Verschieben, umverteilen, Mehrarbeit oder Fremdvergabe: Die gewählte Maßnahme wirkt sofort auf den verknüpften Plan.

    Rolle: Projektleitung, AbteilungsleitungTermin & Kapazität · KernLieferanten · KernKollaborativ · berührt
    Projektsteuerung
  9. Steuern · Schritt 9Benachrichtigung

    Wen eine Änderung betrifft, der wird automatisch informiert, auch über Outlook oder als Erinnerung an den Lieferanten.

    Rolle: alle BetroffenenKollaborativ · KernLieferanten · Kern
    Kollaboratives Projektmanagement

Kern heißt: Die USP-Seite beschreibt, wie dieser Anwendungsfall abläuft. Berührt heißt: Sie erwähnt ihn, er ist aber nicht ihr Thema.

Diese Übersicht ordnet nur zu. Jeder Anwendungsfall verlinkt auf die Seite, die ihn ausführlich beschreibt; wie Planung und Steuerung als Regelkreis zusammenhängen, steht unter Projektplanung und -steuerung.

USPs

Drei USPs, zugeschnitten auf Industrieprojekte

Diese drei Stärken löst Linetrack für lange, mehrstufige Projekte mit geteilten Ressourcen und Fremdvergaben. Sie bauen aufeinander auf, und die Reihenfolge folgt der Frage, wer schreibend am Plan arbeitet. Jede Karte nennt, wer mitplant, was dadurch sichtbar wird und welche Anwendungsfälle der USP trägt.

USP 1
Termine und Kapazitäten in einem System
Trägt die AnwendungsfälleKern bei Anwendungsfall 1, 2, 3, 5, 6, 8. Berührt: Anwendungsfall keiner.
Wer plant mit

Die Projektleitung plant Termine und verfügbare Kapazitäten in derselben Datenbasis, statt sie zwischen zwei Werkzeugen abzugleichen.

Was dadurch sichtbar wird

Ob ein zugesagter Termin auf freier Kapazität steht. Ressourcenkonflikte werden projektübergreifend sichtbar, nicht erst beim Reißen des Termins.

Termin- und Kapazitätsplanung in einem System
USP 2
Fachabteilungen planen mit
Trägt die AnwendungsfälleKern bei Anwendungsfall 2, 3, 4, 9. Berührt: Anwendungsfall 1, 6, 7, 8.
Wer plant mit

Abteilungsleitung und Mitarbeiter pflegen ihren Anteil selbst – jede Rolle mit Schreibrecht genau auf den Teil, für den sie einsteht.

Was dadurch sichtbar wird

Der Projektstand als Stand der letzten Rückmeldung statt als Stand der letzten Abfrage. Die Statusrunde entfällt als Arbeitsschritt.

Kollaboratives Projektmanagement
USP 3
Lieferanten planen mit
Trägt die AnwendungsfälleKern bei Anwendungsfall 3, 4, 8, 9. Berührt: Anwendungsfall 5.
Wer plant mit

Der externe Partner bekommt eigene Vorgänge und einen eigenen Zugang und meldet Termine und Fortschritt direkt im Plan zurück.

Was dadurch sichtbar wird

Der Fremdanteil. Ein gemeldeter Verzug schlägt direkt in den Gesamtplan durch, statt manuell übertragen zu werden.

Lieferanten in Projekte einbinden

Die drei Seiten beschreiben denselben Plan aus drei Blickwinkeln, nicht drei Produkte. Wer nur einen USP braucht, liest nur eine Seite.

Zuordnung

Welcher USP welchen Anwendungsfall trägt

Dieselbe Zuordnung als Tabelle. Den Soll-Ist-Vergleich trägt keiner der drei USPs als Kern: Er braucht die Planwerte aus dem ersten USP und die Rückmeldungen aus dem zweiten und dritten, deshalb hat er eine eigene Seite.

Neun Anwendungsfälle des Planungskreislaufs und die drei USPs
AnwendungsfallPhaseTermin & KapazitätKollaborativLieferantenAusführlich auf
01 VertriebsforecastPlanenKernberührt–Termin- und Kapazitätsplanung
02 GrobplanungPlanenKernKern–Gantt-Planung
03 Fein- und EinsatzplanungPlanenKernKernKernRessourcen- und Kapazitätsplanung
04 Tracking vor OrtVerfolgen–KernKernLinetrack Mobile App
05 Portfolio-AnalyseVerfolgenKern–berührtMultiprojektmanagement
06 SzenarioplanungSteuernKernberührt–Projektplanung und -steuerung
07 Soll-Ist-VergleichSteuern–berührt–Soll-Ist-Vergleich
08 GegenmaßnahmenSteuernKernberührtKernProjektsteuerung
09 BenachrichtigungSteuern–KernKernKollaboratives Projektmanagement
Anwendungsfälle als Kern / berührt6 / 04 / 44 / 1

Wer schreibt in den Plan

Wer mit am Plan arbeitet – Stufe für Stufe

Die drei USPs sind zugleich eine Einführungsreihenfolge, keine Ausbaustufen des Produkts. Sie beschreiben, wie weit der Kreis derer geöffnet ist, die ein eigenes Schreibrecht am Plan haben. Wer damit anfängt, fängt in der Regel bei Terminen und Kapazitätsplanung an – ohne verbundene Kapazitäten sieht niemand, was eine Zusage tatsächlich kostet.

Mit jeder weiteren Stufe kommt keine Funktion dazu, sondern mindestens eine weitere Rolle mit eigenem Schreibrecht. Was wächst, ist der Anteil des Plans, der aus erster Hand gepflegt wird.

Die Anwendungsfälle zeigen, was mit dem Plan passiert, die Stufen, wer sie selbst erledigt. In Stufe 1 plant und steuert die Projektleitung und fragt den Fortschritt noch ab. Ab Stufe 2 kommen Feinplanung und Rückmeldung aus den Abteilungen, ab Stufe 3 auch für den Fremdanteil.

Wie der Kreis wächst

Vier Rollen, drei Stufen: Jede Stufe übernimmt die Rollen der vorherigen und nimmt mindestens eine weitere dazu.

schon dabeineu in dieser Stufe
  1. Stufe 1: Termine und Kapazitäten in einem System. 1 Rolle mit Schreibrecht am Plan: Projektleitung. Neu in dieser Stufe: Projektleitung. Sichtbar wird: ob ein zugesagter Termin auf freier Kapazität steht – Ressourcenkonflikte werden projektübergreifend sichtbar. Aus erster Hand: Forecast, Grobplanung, Portfolio-Analyse, Szenario und Gegenmaßnahme (Anwendungsfälle 1, 2, 5, 6, 8).
  2. Stufe 2: Fachabteilungen planen mit. 3 Rollen mit Schreibrecht am Plan: Projektleitung, Abteilungsleitung, Mitarbeiter. Neu in dieser Stufe: Abteilungsleitung, Mitarbeiter. Sichtbar wird: der Projektstand als Stand der letzten Rückmeldung statt der letzten Abfrage. Aus erster Hand: dazu Feinplanung, Rückmeldung, Soll-Ist und Benachrichtigung (Anwendungsfälle 3, 4, 7, 9).
  3. Stufe 3: Lieferanten planen mit. 4 Rollen mit Schreibrecht am Plan: Projektleitung, Abteilungsleitung, Mitarbeiter, Lieferant. Neu in dieser Stufe: Lieferant. Sichtbar wird: der Fremdanteil – ein gemeldeter Verzug schlägt direkt in den Gesamtplan durch. Aus erster Hand: dieselben Anwendungsfälle für den Fremdanteil, dazu die Fremdvergabe als Gegenmaßnahme (Anwendungsfälle 3, 4, 8, 9).

Die Stufen beschreiben, wie weit der Kreis der Mitplanenden geöffnet ist – keine Ausbaustufen des Produkts. Die vier Rollen und ihre Schreibrechte stammen aus den drei USP-Seiten, die Nummern aus dem Planungskreislauf oben.

Einordnung

USP-Seite, Produktseite, Begriffsseite: was wo steht

Zu jedem der drei USPs gibt es hier mehrere Seiten, und sie beantworten unterschiedliche Fragen. Wer die Aufteilung kennt, landet schneller auf der Seite, die die eigene Frage tatsächlich beantwortet.

  1. USP-Seite – der Ablauf im Projekt. Wer wann was in den Plan schreibt, in welcher Reihenfolge das passiert und was bei einer Abweichung geschieht. Das sind die drei Seiten hinter den Karten oben – jede beschreibt eine Stufe des Kreises.
  2. Produktseite – der Funktionsumfang eines Moduls: welche Funktionen es gibt, wie sie im System aussehen und was eine Demo zeigt. Zum dritten USP gehört zum Beispiel die Produktseite Lieferantenzugang. Wer wissen will, ob eine Funktion existiert, ist dort richtig; wer wissen will, wie der Ablauf im Projekt aussieht, auf der USP-Seite.
  3. Begriffsseite – der Oberbegriff samt seiner Grenzen. Lieferantenmanagement umfasst auch Auswahl, Qualifizierung, Bewertung und Vertragsbeziehung. Linetrack deckt davon die Termin- und Aufgabenkoordination im laufenden Projekt ab, nicht den Einkaufsprozess – die Begriffsseite zieht diese Linie ausführlich.
  4. Methodenseite – die Anwendungsfälle des Kreislaufs, die keinem USP allein gehören. Den Regelkreis aus Planen und Nachsteuern beschreibt Projektplanung und -steuerung, die Eingriffe im laufenden Projekt die Projektsteuerung, den Abgleich mit dem tatsächlichen Stand der Soll-Ist-Vergleich.

Praktisch heißt das: Bei einer Funktionsfrage („Kann der Lieferant Dateien am Vorgang anhängen?“) führt die Produktseite schneller zum Ziel. Bei einer Ablauffrage („Was passiert, wenn er zwei Wochen Verzug meldet?“) die USP-Seite. Bei einer Einordnungsfrage („Ist das nicht Sache des Einkaufs?“) die Begriffsseite.

Quer dazu liegen die Branchenseiten. Sie sortieren dieselben Fragen nach Projektstruktur – etwa Projektmanagement im Maschinen- und Anlagenbau, wo alle drei USPs üblicherweise zusammentreffen, weil dieselben Konstrukteure und Monteure an mehreren Projekten arbeiten und wesentliche Anteile fremdvergeben werden.

Ehrlich abgegrenzt

Wo die drei USPs aufhören

Drei Punkte stehen auf den USP-Seiten ausführlich und sollen hier nicht fehlen, weil sie über die Erwartung entscheiden.

  1. Kollaborativ heißt nicht, dass jeder alles ändern darf. Jedes Schreibrecht hängt an einer Rolle: Die Projektleitung verantwortet Meilensteine, Phasen und die Vorgaben je Abteilung, der Abteilungsleiter plant innerhalb dieser Vorgaben, Mitarbeiter melden Fortschritt auf ihren eigenen Aufgaben zurück. Und die Entscheidung, was bei einem Konflikt passiert, trifft weiterhin ein Mensch in einer Besprechung – das System liefert die Zahlen, nicht das Urteil.
  2. Kein Chat- oder Social-Collaboration-Werkzeug. Es gibt keinen Aktivitätenstrom, keine Kanäle, keine Reaktionen. Kommunikation bleibt in Microsoft Teams, in Outlook und im Besprechungsraum; die Planung bleibt im System. Zu den Systemen, die täglich genutzt werden, bestehen Schnittstellen.
  3. Kein Procurement- oder SRM-System. Ausschreibung, Qualifizierung, Bewertung, Bestellung und Rahmenverträge bleiben im Beschaffungssystem. Linetrack koordiniert den Termin und die Aufgaben im laufenden Projekt, nicht die Vergabe.

FAQ

Häufige Fragen zu den Anwendungsfällen

Noch Fragen?

Buchen Sie sich einen Termin mit unserem Team.

Welche Anwendungsfälle deckt Linetrack ab?

Die neun Schritte des Planungskreislaufs, vom Vertriebsforecast bis zur Benachrichtigung. Drei USPs tragen sie besonders: Termin- und Kapazitätsplanung in einem System, kollaboratives Projektmanagement und die Einbindung von Lieferanten. Die USPs bauen aufeinander auf: Zuerst liegen Termine und Kapazitäten in derselben Datenbasis, dann pflegen die Fachabteilungen ihren Anteil selbst, dann kommt der externe Partner mit eigenen Vorgängen dazu. Welches Werkzeug dabei abgelöst wird – Excel, MS Project oder Primavera –, beantworten die Werkzeugvergleiche.

Welcher USP trägt welchen Anwendungsfall?

Die Termin- und Kapazitätsplanung trägt vor allem Planen und Steuern: Vertriebsforecast, Grob- und Feinplanung, Portfolio-Analyse, Szenario und Gegenmaßnahme. Kollaboratives Projektmanagement trägt die Anwendungsfälle, in denen die Fachabteilungen selbst planen, zurückmelden und benachrichtigt werden. Die Lieferanteneinbindung trägt Teilplanung, Rückmeldung, Fremdvergabe und Erinnerung für den Fremdanteil.

In welcher Reihenfolge führt man die USPs ein?

In der Reihenfolge, in der sie hier stehen. Der Rollout beginnt im Projektmanagement: Vom Kick-off bis zum Go-Live vergehen zehn Arbeitstage. Anschließend wird stufenweise in weitere Abteilungen ausgerollt, während bestehende Projekte weiterlaufen. Lieferanten kommen zuletzt dazu, weil ihre Rückmeldung erst dann etwas bewirkt, wenn intern jemand die Auswirkung sieht.

Muss man alle drei USPs nutzen?

Nein. Die USPs bauen inhaltlich aufeinander auf, sind aber einzeln einsetzbar. Unternehmen, die kaum fremdvergeben, bleiben dauerhaft bei den ersten beiden. Wer nur die Projektleitung im System hat, bekommt bereits eine ressourcengeprüfte Terminplanung – nur bleibt der Plan dann so aktuell wie die letzte Abfrage.

Können wir mit Stufe 2 anfangen, wenn die Kapazitäten noch nicht gepflegt sind?

Technisch ja, praktisch selten sinnvoll. Der Abteilungsleiter pflegt seinen Anteil, weil seine Auslastungssicht sein eigenes Planungswerkzeug ist – und diese Sicht entsteht aus den Kapazitäten: Stundenvorgaben aus allen Projekten, abzüglich Urlaub, Krankheit und laufender Arbeit. Fehlen die Kapazitäten, bleibt vom Mitplanen nur eine Meldepflicht gegenüber der Projektleitung übrig, und die bleibt beim ersten Termindruck liegen.

Wer plant mit – und wer entscheidet?

Mit am Plan schreiben je nach Stufe bis zu vier Rollen: Projektleitung, Abteilungsleitung, Mitarbeiter und Lieferant, jede mit Schreibrecht auf ihren eigenen Verantwortungsbereich. Entschieden wird davon unabhängig: Was ein Abteilungsleiter in seinem Bereich lösen kann, löst er selbst; alles darüber hinaus eskaliert sichtbar zur Projektleitung. Das System zeigt die Auswirkung, die Entscheidung bleibt beim Menschen.

Wo gehört der Soll-Ist-Vergleich hin?

Er ist der siebte Anwendungsfall im Kreislauf und gehört keinem der drei USPs allein. Er braucht die Planwerte aus der Termin- und Kapazitätsplanung und die Rückmeldungen aus den Fachabteilungen und von Lieferanten. Wie der Abgleich je Vorgang läuft, beschreibt die Seite zum Soll-Ist-Vergleich.

Wo hören die drei USPs auf?

An drei Stellen: Kollaborativ heißt nicht, dass jeder alles ändern darf – Schreibrechte hängen an Rollen. Linetrack ist kein Chat-Werkzeug; Kommunikation bleibt in Teams und Outlook. Und es ist kein Procurement- oder SRM-System: Ausschreibung, Bewertung und Bestellung bleiben im Beschaffungssystem, Linetrack koordiniert den Termin im laufenden Projekt.