Branchenfokus
Projektmanagement im Sondermaschinenbau

Kurzfassung
Sondermaschinenbau bedeutet Einzelfertigung: Jede Maschine wird einmal konstruiert, für einen konkreten Kunden. Individuell ist dabei die Komponentenebene. Der Ablauf darüber wiederholt sich von Auftrag zu Auftrag – Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion, Einkauf, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme –, und auf dieser Aktivitätenebene unterscheidet sich die Planung kaum vom übrigen Maschinen- und Anlagenbau. Die Phasen hängen als feste Kette voneinander ab, und dieselben Konstrukteure, Fertigungsspezialisten und Monteure arbeiten gleichzeitig an mehreren Kundenaufträgen. Linetrack bildet Termine und Kapazitäten in einer gemeinsamen Datenbasis ab, sodass eine Verzögerung in der Konstruktion eines Auftrags sichtbar wird, bevor sie den Montagetermin eines anderen gefährdet.
4000 +
abgeschlossene
Industrieprojekte
270 +
parallele Projekte
bei einem Kunden
1512 +
parallel gesteuerte
Projekte
10
Arbeitstage bis zum
ersten eigenen Projekt
*Vollerhebung aller produktiven Linetrack-Implementierungen über alle Branchen hinweg, Stand August 2026. Für den Sondermaschinenbau allein liegen keine gesonderten Zahlen vor – die Werte belegen die Plattform, nicht dieses Segment.
Die Realität im Sondermaschinenbau
Was der Sondermaschinenbau planerisch verlangt
Eine Sondermaschine wird einmal gebaut, nicht hundertfach. Das verändert, was eine Projektplanung leisten muss. Vier Muster, die im Sondermaschinenbau immer wiederkehren.
Keine zwei Projekte sind gleich
Neu ist in jedem Auftrag die Komponentenebene: welche Baugruppen entstehen, welche Sonderteile zugekauft werden, was davon voneinander abhängt. Der Ablauf darüber wiederholt sich. Eine Vorlage trägt also bis zu einer bestimmten Tiefe und darunter nicht mehr.

Konstruktion, Fertigung, Montage und Inbetriebnahme hängen in einer Kette
Jede Phase setzt auf der vorigen auf. Verzögert sich die Konstruktion, verschiebt sich zwangsläufig der Start von Fertigung, Montage und Inbetriebnahme.


Dieselben Spezialisten arbeiten an mehreren Aufträgen
Konstrukteure, Fertigungsspezialisten und Monteure sind über mehrere parallele Kundenaufträge hinweg eingeplant. Wer wann für welchen Auftrag frei ist, lässt sich aus einzelnen Auftragsplänen kaum ablesen.


Ein Verzug kann in einen anderen Auftrag hineinwirken
Bindet ein Kundenauftrag die Konstruktion länger als geplant, fehlt dieselbe Kapazität im nächsten Auftrag. Ohne projektübergreifende Sicht wird das erst sichtbar, wenn der Montagetermin bereits wackelt.


Der häufigste Einwand
„Zu individuell für ein System“ – kommt auf die Ebene an
Sondermaschinenbauer sehen sich häufig als Manufaktur: jede Maschine ein Einzelstück, jedes Projekt anders. Daraus folgt für viele, dass sich das in keinem Planungssystem abbilden lässt. Auf Komponentenebene stimmt das auch. Auf der Ebene darüber, auf der geplant wird, nicht.
Aktivitätenebene. Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion, Einkauf, Fertigung, Montage, Inbetriebnahme: Diese Kette steht in fast jedem Auftrag, und sie steht in derselben Reihenfolge. Wer den Projektplan auf dieser Ebene aufsetzt, plant im Sondermaschinenbau kaum anders als im Anlagenbau. Hier trägt ein Standardplan.
Komponentenebene. Welche Baugruppen entstehen, welche Sonderteile zugekauft werden und was davon voneinander abhängt, ist in jedem Projekt anders. Hier wird die Planung tatsächlich aufwendig. Für einen belastbaren Start muss man aber gar nicht so tief.
Der Grundsatz. So genau planen wie nötig, nicht so genau wie möglich. Planungstiefe ist eine Entscheidung: Jede zusätzliche Ebene kostet Pflegeaufwand und bringt erst dann etwas, wenn Termine oder Kapazitäten sonst nicht belastbar wären. In der Praxis startet man auf Aktivitätenebene und geht nur dort tiefer, wo es weh tut.
Krüger & Salecker ist genau so gestartet: Ein Muster, das im Haus bereits vorlag, wurde zum Standardprojektplan, unterteilt in Elemente mit je einem verantwortlichen Bereich. Neue Projekte entstehen seitdem daraus. Nachzulesen in der Case Study zu Krüger & Salecker.
- Vertrieb
- Entwicklung
- Konstruktion
- Einkauf
- Fertigung
- Montage
- Inbetriebnahme
Baugruppen, Sonderteile, Zukaufkomponenten – pro Auftrag anders
Ein Sondermaschinen-Projekt vom Angebot bis zur Inbetriebnahme
Über den gesamten Lebenszyklus hinweg – jede Phase mit ihren Terminen, Ressourcen und Abhängigkeiten in einem System.
Das ist die Aktivitätenebene aus dem Abschnitt darüber, ausgeschrieben. Ein Sondermaschinen-Projekt durchläuft diese sieben Phasen vom Angebot bis zur Inbetriebnahme beim Kunden. Jede Phase hat eigene Termine, bindet eigene Ressourcen und hängt von der vorherigen ab: Zieht sich die Klärung im Vertrieb, startet die Entwicklung später, und alles dahinter verschiebt sich mit.
Genau hier liegt die Schwäche getrennter Tools. Sie bilden einzelne Phasen ab, aber nicht den durchgängigen Fluss. In Linetrack liegt der gesamte Projektlebenszyklus in einem System, mit allen Abhängigkeiten zwischen den Phasen. So ist jederzeit sichtbar, wie sich ein verspätetes Sonderteil auf Montage und Inbetriebnahme auswirkt und welche Spezialisten wann gebraucht werden.
Der Weg aus dem Excel-Chaos
Eine Datenbasis für
alle Projekte, Abteilungen und Ressourcen
Die Lösung ist nicht noch eine Excel-Liste und auch keine ERP-Erweiterung. Das ERP weiß, was passiert ist – nicht, was passiert, wenn morgen ein Auftrag angenommen wird. Einzelfertigung braucht eine eigene, vorausschauende Sicht.
Forecast-Planung im Vertrieb: zugesagte Termine gegen reale Auslastung prüfen, bevor sie zugesagt werden
Projektübergreifende Kapazitätssicht: erkennen, welcher Kundenauftrag die Konstrukteure gerade bindet – und wo Kapazität frei ist
Alle Abteilungen in einem System: vom Angebot bis zur Inbetriebnahme, ohne dreifache Listenpflege
Zulieferer und Fremdvergabe sichtbar im Plan – im Sondermaschinenbau ist das Zukaufteil selbst oft eine Einzelanfertigung
Szenarien simulieren statt diskutieren: bei Verzug oder Ausfall die beste Reaktion vorrechnen
Zum ersten Mal haben Geschäftsführung, Projektleitung und Abteilungen den vollen Durchblick, wo was passiert – ohne ewig Listen zu pflegen. Und sie sind entscheidungsfähig: bei neuen Anfragen ebenso wie bei Zwischenfällen im laufenden Auftrag. Wie eine solche Umstellung praktisch abläuft, zeigt die Case Study zu MSG Solutions – der Sondermaschinenbauer aus Schmallenberg hat ein PM-System abgelöst, in das die Fachabteilungen nie hineinkamen, und plant heute abteilungsübergreifend im selben System. Bei Krüger & Salecker liegt der Projektstrukturplan in Linetrack: Jeder Bereich pflegt sein Element, der Gesamtstand ergibt sich daraus statt aus einer Abfragerunde.
In der Praxis
Was Sondermaschinenbauer mit Linetrack erreichen
Der Nutzen zeigt sich dort, wo vorher Excel-Listen und Bauchgefühl regierten. In der Praxis halbieren sich die Statusmeetings: Der aktuelle Stand steht jederzeit im System, statt wöchentlich aus verstreuten Listen zusammengetragen zu werden.
Weil Engpässe und Verzüge früher sichtbar werden, steigt die Reaktionsfähigkeit auf Störungen spürbar. Bei Einzelfertigung zählt das doppelt: Ein verspätetes Sonderteil lässt sich nicht durch ein Teil aus dem Lager ersetzen, die Reaktion muss über den Plan laufen.
Der wichtigste Effekt lässt sich nicht in einer einzelnen Zahl ausdrücken: Geschäftsführung, Projektleitung und Abteilungen haben zum ersten Mal den vollen Durchblick, wo was passiert – und sind entscheidungsfähig, bei neuen Aufträgen ebenso wie bei Zwischenfällen im laufenden Betrieb.
Kundenerfahrungen
Was unsere Kunden aus dem Sondermaschinenbau sagen
Zu beiden Stimmen gibt es die ganze Geschichte: die Case Study zu Krüger & Salecker – der Formmaschinenbauer aus Bad Schwartau verfolgt und verwaltet seine Projektdaten seitdem an einer Stelle.
FAQ
Häufig gestellte Fragen
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Was unterscheidet Sondermaschinenbau planerisch vom Serienmaschinenbau?
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Gibt es Referenzkunden speziell im Sondermaschinenbau?
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Wie werden Zulieferer für Sonderteile eingebunden?
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Eignet sich Linetrack für Einzelanfertigungen mit kurzer Vorlaufzeit?
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Wie wirkt sich eine Verzögerung in einem Kundenauftrag auf einen anderen aus?
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Ersetzt Linetrack die Konstruktionsplanung in CAD oder PLM?
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Sind Sondermaschinenprojekte zu individuell für eine Projektmanagement-Software?
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Wie detailliert muss ein Projektplan im Sondermaschinenbau sein?
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Die Funktionen hinter der verbundenen Termin- und Kapazitätsplanung:





















