Case Study

MSG Solutions: zentrale Termin- und Ressourcenplanung mit Linetrack

Ein Projektmanagement-System, in das die Fachabteilungen nie hineinkamen, und ein Vertrieb, der Projektpläne nur lesen konnte: Das war die Ausgangslage. Heute planen die Abteilungen selbst, im selben System wie das Projektmanagement.
  • Sondermaschinenbau
  • Modernisierung & Retrofit
  • Automatisierung
  • Messtechnik

Wofür nutzt MSG Solutions Linetrack?

MSG Solutions, Sondermaschinenbauer aus Schmallenberg in Nordrhein-Westfalen, plant Termine und Ressourcen abteilungsübergreifend in Linetrack. Zuvor war ein Projektmanagement-System im Einsatz, in das die Fachabteilungen nie eingebunden wurden; der Vertrieb konnte Pläne nur einsehen. Linetrack hat dieses System abgelöst und die Listen, die daneben liefen, gleich mit.

Das Unternehmen

Was MSG Solutions baut

MSG Solutions aus Schmallenberg im Sauerland baut seit 1998 Sondermaschinen für die Stangen- und Rohrbearbeitung: Sägen, Fräsen, Richten, Schleifen, Bohren, Drehen, Umformen und Entgraten, von der Einzelmaschine bis zur verketteten, schlüsselfertigen Fertigungslinie. Ergänzt wird das Portfolio um eigene Inline-Messtechnik, die Querschnitt, Außenkontur und Innengeometrie direkt in der Anlage prüft.

Drei Geschäftsfelder tragen das Angebot: Bearbeitungslösungen, Modernisierung und Retrofit bestehender Anlagen sowie automatisierte Sonderlösungen mit Robotik. Kunden kommen unter anderem aus der Stahl- und Rohrproduktion, der Automobilindustrie und der Bauzulieferindustrie – Branchen, in denen ein einzelner Auftrag Konstruktion, Fertigung und Montage über Monate hinweg bindet. Genau dafür ist Linetrack im Maschinen- und Anlagenbau gebaut – und im Sondermaschinenbau mit hohem Engineering-Anteil erst recht.

Verkettete Bearbeitungslinie von MSG Solutions mit Zuführtisch, Bearbeitungszentrum und Messportal

Kundenstimme

„Unser altes PM-Tool vollständig abgelöst

MSG Solutions nutzt Linetrack im Projektmanagement und in den Fachabteilungen, um Projekte effizient zu planen und zu steuern. Das System hat unser altes PM-Tool vollständig abgelöst und dient heute als zentrale Plattform für Termin- und Ressourcenplanung.

Dank gemeinsamen Datenbasis haben wir jederzeit einen klaren Überblick über den Status aller Projekte und sparen erheblich Zeit bei der Portfolioanalyse. Die Workflows sind ideal auf die Anforderungen im Maschinen- und Anlagenbau abgestimmt – Planungen und Entscheidungen können dadurch praxisnah und fundiert getroffen werden.

Besonders positiv erleben wir den Support: Das Linetrack-Team reagiert schnell, ist flexibel in der Weiterentwicklung und schult die Anwendung praxisorientiert auf unsere Prozesse. Man merkt, dass hier echte Erfahrung aus dem Maschinenbau einfließt.

Matthias Kramer

Geschäftsführender Gesellschafter

MSG Solutions GmbH
MSG-Logo 1
Matthias Kramer, Geschäftsführender Gesellschafter bei MSG Solutions

Die Ausgangslage

Wie plante MSG Solutions vor Linetrack?

Vor Linetrack war bereits ein Projektmanagement-System im Einsatz, und die Projektplanung lief auch darin. Was nie gelang: die Fachabteilungen in dieses System zu holen. Sie blieben außen vor, und ihre Planung blieb es damit auch.

Der Vertrieb hatte Zugriff auf die Projektpläne und konnte Kunden darüber Auskunft geben. Mehr aber nicht. Eine Forecast-Planung fand nicht statt, Projekte vor dem Auftrag tauchten in der Planung also gar nicht auf.

Dazu kam der Preis. Gemessen daran, wie viel vom System tatsächlich genutzt wurde, war es zu teuer geworden. Am Ende stand ein Werkzeug, das die Projektplanung für einen Teil des Hauses abbildete, während der Rest weiter eigene Listen führte.

Schaubild: Im alten PM-System arbeitet nur das Projektmanagement, der Vertrieb hat lesenden Zugriff, die Fachabteilungen sind nicht angebunden und führen eigene Listen

Die Einführung

Vom Systemwechsel zum abteilungsübergreifenden Rollout

MSG Solutions wechselte zu Linetrack und richtete die Projektplanung von Anfang an abteilungsübergreifend ein. Die Bestandsprojekte kamen aus dem bisherigen System mit, parallel dazu entstanden Planungsvorlagen für wiederkehrende Anlagen.

Die Schulungen liefen gestaffelt nach Bereichen. Zuerst Projektmanagement und Vertrieb, danach die Fachabteilungen.

Die Reihenfolge hat einen Grund. Die Projekte müssen vollständig im System stehen, bevor eine Fachabteilung darin terminieren kann – sie plant in dem Rahmen, den Projektmanagement und Vertrieb setzen. Danach kamen die Bereiche nach und nach dazu, und die Listen, die vorher nebenher liefen, wurden Stück für Stück abgelöst. Wie dieser Ablauf grundsätzlich aussieht, steht unter Einführung von Linetrack.

Schaubild: Ablauf des Rollouts vom Systemwechsel über Migration und Planungsvorlagen zu den nach Bereichen gestaffelten Schulungen und der abteilungsübergreifenden Planung

Die Lösung

Was heute anders läuft

Vier Dinge laufen seit der Einführung anders.

Eine Datenbasis statt vieler Listen

Was vorher verstreut in einzelnen Dateien lag, steht heute an einer Stelle: Termine, Vorgänge und Zuständigkeiten je Projekt. Verschiebt sich ein Termin, sehen die nachgelagerten Bereiche den neuen Stand, ohne dass jemand eine Datei nachpflegt. Siehe kollaborative Grob- und Feinplanung.

Pattern für Problem-Cards.

Die Fachabteilungen planen selbst

Genau daran war das alte System gescheitert. Heute terminieren die Fachabteilungen ihre eigenen Vorgänge in dem Projektrahmen, den das Projektmanagement setzt. Die Planung entsteht dort, wo das Wissen sitzt, statt in einer Abschrift, die jemand anderes pflegt. Siehe Ressourcen- und Kapazitätsplanung.

Pattern für Problem-Cards.

Der Vertrieb ist Teil der Planung

Vorher konnte der Vertrieb Projektpläne einsehen und Kunden darüber informieren. Heute läuft die Übergabe ans Projektmanagement am selben Projekt statt über eine Liste, und was im Vertrieb entsteht, steht im selben System wie der spätere Auftrag. Siehe Vorgänge und Nachverfolgung.

Pattern für Problem-Cards.

Der Stand aller Projekte, jederzeit

Vergangenheit und aktueller Stand liegen in derselben Ansicht. Für die Geschäftsführung heißt das: Der Blick aufs Portfolio ist ein Blick ins System und nicht das Ergebnis einer Abfragerunde. Genau das nennt Matthias Kramer als Zeitgewinn bei der Portfolioanalyse. Siehe Multiprojektmanagement.

Pattern für Problem-Cards.

Das Ergebnis

Ein System, in dem alle Bereiche planen

Aus einem System, in dem nur eine Abteilung arbeitete, ist eine Planung geworden, an der alle beteiligt sind.

Aus dem Rollout

2–3Wochen

für Konfiguration und Migration. Die Bestandsprojekte kamen aus dem bisherigen System, parallel dazu entstanden die Planungsvorlagen.

2Wochen

für sämtliche Schulungen, gestaffelt nach Bereichen: erst Projektmanagement und Vertrieb, dann die Fachabteilungen.

Was heute gilt

Das alte PM-System ist abgelöst

Vollständig, nicht in Teilen – samt der Kosten, die es gemessen an seiner tatsächlichen Nutzung verursacht hat.

Die Listen daneben sind abgelöst

Bereich für Bereich. Was die Fachabteilungen vorher in eigenen Dateien führten, steht heute im selben System wie der Projektplan.

Der Stand aller Projekte ist abrufbar

Jederzeit und ohne Abfragerunde. Daraus entsteht die Zeit, die Matthias Kramer bei der Portfolioanalyse gewinnt.

Häufige Fragen

Fragen zu Projektmanagement-Software im Sondermaschinenbau

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Welche Projektmanagement-Software eignet sich für den Sondermaschinenbau?

Sondermaschinenbauer planen Einzelmaschinen und verkettete Anlagen häufig parallel, mit Konstruktion, Fertigung und Montage in unterschiedlichen Phasen. Ein klassisches Taskboard bildet das nicht ab. Gefragt sind Systeme, die Termine und Kapazitäten projektübergreifend rechnen – ERP-eigene Projektmodule, MS Project oder spezialisierte Plattformen wie Linetrack. Entscheidend ist, ob die Fachabteilungen selbst im System planen.

Wie lange dauert die Einführung einer Multiprojektmanagement-Software?

Über alle produktiven Linetrack-Implementierungen hinweg liegt der Median vom Kick-off bis zum ersten real geplanten Projekt bei zehn Arbeitstagen, unabhängig von der Unternehmensgröße. Der volle Rollout über alle Abteilungen dauert länger und hängt daran, wie viele Altdaten migriert werden und wie die Schulungen getaktet sind. Details unter Einführung von Linetrack.

Lässt sich Linetrack an ein bestehendes ERP anbinden?

Ja. 56 % der Kunden haben innerhalb der ersten sechs Monate eine Schnittstelle programmiert, gut ein Drittel davon eine ERP-Anbindung. Alle importieren Personalabwesenheiten aus Zeiterfassung oder HR, die Hälfte zusätzlich Ist-Zeiten für den Soll-Ist-Vergleich. Welche Objekte in welcher Richtung laufen, klärt die ERP-Integration.

Was unterscheidet Linetrack von Asana, Trello oder Monday?

Linetrack ist kein Taskboard für kleine Teams. Der Unterschied liegt in der Kapazitätslogik: Vorgänge tragen Aufwände, Ressourcen tragen Verfügbarkeiten, und Überlast wird projektübergreifend als Konflikt sichtbar. Wer nur Aufgaben verteilen will, ist mit einem Board schneller. Wer Termine gegen Kapazität rechnen muss, braucht die Planungslogik.

Warum reicht Excel für die Projektplanung im Sondermaschinenbau nicht?

Excel bildet einen Projektplan ab, aber keine Abhängigkeit zwischen Plänen. Sobald zwei Projekte auf dieselbe Konstruktion oder Ressource zugreifen, steht die Auslastung in keiner Datei. Bei MSG Solutions lief die Planung deshalb über mehrere getrennte Tools und Listen parallel, bevor sie auf eine gemeinsame Plattform umgestellt wurde. Der Vergleich steht unter Linetrack vs. Excel.

Wie plant Linetrack Retrofit-Projekte neben dem Neubau von Anlagen?

Retrofit-Aufträge laufen oft parallel zum Neubau und teilen sich dieselben Konstrukteure und Monteure. Linetrack plant beide Auftragsarten im selben System, mit einer gemeinsamen Kapazitätssicht über alle laufenden Projekte hinweg – ein Retrofit-Auftrag konkurriert damit sichtbar um dieselben Ressourcen wie das Neubauprojekt, statt in einer eigenen Liste unterzugehen.